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ForschungsraumFamilienforschung verlangt zwangsläufig auch Kenntnisse der Heimatgeschichte sowohl im unmittelbaren Umkreis als auch darüber hinaus. Leider waren unsere Vorfahren aus verschiedenen Gründen nicht immer über viele Generationen ortsgebunden. Viele wanderten aus in fremde Länder, andere wurden durch Kriege aus ihrer angestammten Heimat vertrieben. Was wüßten wir schon über unsere Geschichte ohne Kenntnis über die Stammbäume der Adelshäuser. Andererseits vermittelt Familienforschung ein völlig neues Verhältnis zum Zeitgeschehen. Ein erfolgreicher Familienforscher ist mit 15 oder 16 Generationen seiner Vorfahren schon sehr weit gekommen. Dahinter steckt viel Mühe und Ausdauer. Aber man sollte dabei zwei Dinge bedenken: - 15 oder 16 Generationen bedeuten etwa 400 Jahre Zeitgeschichte und wir selbst überblicken in der Regel 5 Generationen Urgroßeltern>>Großeltern>>Eltern>>Kinder>>Enkelkinder
Was wundert es uns dann, wenn mündliche Überlieferungen mit mehr oder weniger großen Abwandlungen sehr langlebig sind? Leider hatten wir selbst in jungen Jahren wenig Zeit und Muße, um das Überlieferte zu bewahren.
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