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Der Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde e.V. Heidelberg (AKSL) wurde 1962 gegründet. Er steht in der Rechtsnachfolge des Vereins für Siebenbürgische Landeskunde, der zwischen 1840 und 1947 eine rege Forschungstätigkeit in Siebenbürgen entwickelte. Der AKSL hat heute in Europa und Nordamerika rund 850 fördernde und aktive Mitglieder. Er gehört zu den maßgebenden Institutionen der Siebenbürgen-Forschung. Die Sektion Genealogie im AKSL hat sich 1974 konstituiert und ist seither mit Sitz Gundelsheim/Neckar unter der Leitung von Balduin Herter tätig. Sie knüpft an die familienkundige Arbeit in Siebenbürgen an. Die Mitgliederliste der Sektion weist zur Zeit ca. 250 Namen auf. Die Sektion Genealogie des AKSL ist folgendermaßen zu erreichen: Schloß Horneck Einzelforscher und OrtsgenealogenDie Arbeit wird von Einzelforschern, von Ortsgenealogen und von Gruppen durchgeführt (Ahnen-, Nachkommen-, Familien- und Verwandtschafts-[Sippen-]forschung). Auf Gemeindebasis in Heimatortsgemeinschaften (HOGs) sind zur Zeit rund 60 HOG-Vertreter tätig. EDV-Genealogie SiebenbürgenDie Projektgruppe EDV-Genealogie Siebenbürgen wird von Dr. Christian Zaminer koordiniert und erarbeitet mit dem Programm AHN-DATA eine Siebenbürgische Genealogie-Datenbank (SGD). SammlungenDie familienkundlichen Bestände werden als "Katalog des Genealogischen Archivs" (KGA) unter der Leitung von Karl Bertleff erfaßt; es handelt sich um Nachkommentafeln, Stammtafeln, sogenannte Ahnenpässe, Mikrofilme von Kirchenmatrikeln, Gemeindekarteien und andere Daten, die laufend ergänzt werden. WanderungsforschungEine Sonderstellung nimmt die Wanderungsforschung ein, wie zum Beispiel Zuwanderungen der österreichischen Transmigranten, der sogenannten Landler, sowie der Baden-Durlacher, Zipser und Württemberger, aber auch von Einzelzuwanderern und der Abwanderungen nach Deutschland, Österreich, USA, Kanada usw. Genealogische Brücke nach ÜberseeIn Amerika bemüht sich neuerdings Paul Kreutzer, die "genealogische Brücke" zwischen Siebenbürgen, Westeuropa (Deutschland und Österreich) und den USA aufzubauen. Familienwappen und GrabsteininschriftenDie Wappensammlung (bürgerliche und adlige Familienwappen) wird laufend ausgebaut. Eine Dokumentation personen- und familienbezogener Inschriften auf Friedhöfen und Lapidarien ist geplant. Kontakte und AustauschKontaktpflege im Rahmen der Mitgliedschaft der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Genealogischer Verbände e.V., Brühl bei Köln, und in Sektionstagungen, Seminaren, Diskussionen und Einzelbesprechungen finden während der Jahrestagungen des Gesamtarbeitskreises und separat statt. Es besteht auch eine Zusammenarbeit mit der Deutschen Zentralstelle für Genealogie in Leipzig. Wir sind Mitglied im Verein für Familien- und Wappenkunde in Württemberg und Baden e.V., Stuttgart. |