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Deutsche Genealogie: Uruguay

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Verzeichnis:


Allgemeine Information

Beschreibung:

Geschichte:

Von den Anfängen bis zur Einverleibung in das Vizekönigreich Rio de la Plata

1516 entdeckte der spanische Seefahrer Juan Diaz de Solis das Gebiet des heutigen Uruguay, aber erst 1624 erfolgte durch die Jesuiten eine ständige spanische Besiedelung. Aus Brasilien vordringende Kolonisten gründeten zwischen 1680 und 1683 entlang des Rio de la Plata mehrere Siedlungen, wurden aber Anfang des 18. Jahrhunderts von den Spaniern vertrieben. 1726 wurde Montevideo gegründet. Auch in der Folgezeit bildete Uruguay einen ständigen Zankapfel zwischen Spaniern und Portugiesen. 1776 kam Uruguay zum spanischen Vizekönigreich Rio de la Plata mit der Hauptstadt Buenos Aires, das neben Uruguay auch Argentinien, Bolivien und Paraguay umfasste.

Unabhängigkeit und Bürgerkrieg

1811 schlossen sich die uruguayschen Patrioten denen in Buenos Aires an und vertrieben 1814 die Spanier auch aus Montevideo. 1816 besetzte Brasilien die "Banda Oriental" und gliederte sie 1821 in sein Staatsgebiet ein. 1825 wurde in Uruguay die Unabhängigkeit ausgerufen, aber erst 1828 nach einem kurzen Krieg durch Brasilien anerkannt. Von 1835 bis 1865 (mit Unterbrechungen) wurde das Land von Bürgerkriegen zwischen den sog. "Weißen (Blancos)" und den "Roten (Colorados)" erschüttert. 1865 bis 1870 kämpfte Uruguay auf der Seite von Argentinien und Brasilien gegen Paraguay.

Einwanderung Deutscher

Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts kamen Deutsche nur vereinzelt ins Land. Etwa ab 1850 kauften sie in den südlichen und östlichen Landesteilen eine Reihe von Estanzien auf, auf denen sie mit Erfolg Viehzucht und Ackerbau betrieben. An verschiedenen Stellen bildeten diese Estanzien kleine Streusiedlungen wie: San Juan (Dep. Kolonia), Cardoso (Dep. Rio Negro), Santa Teresa (Dep. Rocha), Nuevo Berlin, Alemannia, Nueva Germania. 1857 entstand in Montevideo eine deutsche evangelische Kirchengemeinde mit eigener Schule. 1862-63 kamen Schweizer aus den Kantonen Bern, St. Gallen, Appenzell und Luzern nach Nueva Helvecia in Südwest-Uruguay. Auch Badener und Elsässer vermehrten mit der Zeit den alten Stamm der Kolonisten. Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden erneut viele Deutsche aus dem zerstörten Mutterland und aus den Vertreibungsgebieten hier eine neue Heimat.

Historische Werke

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Genealogische und historische Gesellschaften

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Genealogische und historische Urkunden

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Ortslexika und Karten

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Bibliographie

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Archive und Bibliotheken

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Verschiedenes

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Andere Internet-Quellen

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Vorgängerstaaten, historische und geographische Landschaften

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Letzte Überarbeitung: 17-Oct-99 (rmh)
Beiträge von Helmut Flacker (Übersetzung, Geschichte etc.)
Erstellt von Rick Heli.
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