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Orte des AK-Nordhausen
AMF-Arbeitskreis Nordhausen
Görsbach
Übersicht:
Geographische Angaben
- Geographische Koordinaten: +5128+01056
- Breitengrad/-minute: 51 / 28
- Längengrad/-minute: 10 / 56
- Nr. der Topogr. Karte 25 (TK 25): 4531
- LOCATOR: JO51LL
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Allgemeine Angaben
- Postleitzahl alt/neu: O5501 / 99765
- Telefonvorwahl: 036333
- Fläche in ha: 905
- Gemeindenummer: 16062008
- Einwohnerzahl:
- Stand 1989: 1235
- Stand 1992: 1216
- Stand 1995: 1202
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Politische Zugehörigkeit
- Staat:
- Land:
- Kreis:
- 1819 bis 1952 Kreis Sangerhausen
- ab 1952: Landkreis Nordhausen
- Verwaltungsgemeinschaft:
- Stand 1992: VWG Goldene Aue
- Anschrift der zuständigen Gemeindeverwaltung/Verwaltungsgemeinschaft (7/96):
Stadtverwaltung Heringen
Vors. d. VWG Bodo Reitzig
Straße der Einheit 43
99765 Heringen
Telefon: 036333-6720
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Kirchliche Zugehörigkeit
- Evangelische Kirche:
- Kirchenprovinz:
- Kirchenkreis:
- Stand 1992: Nordhausen-Ilfeld
- Stand 1998: Südharz
- Anschrift des zuständigen Pfarrers (01/98):
Pfarrer Joachim Müller
Schulstr. 9
99765 Auleben
Telefon: 036333-358
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Kirchenbücher
- Evangelische Kirche
- Taufregister
von ... bis ..., z. Zt. verwahrt durch ... in ...
Kopien/Mikrofilm vorhanden bei ...
- Heiratsregister
von ... bis ..., z. Zt. verwahrt durch ... in ...
Kopien/Mikrofilm vorhanden bei ...
- Sterberegister
von ... bis ..., z. Zt. verwahrt durch ... in ...
Kopien/Mikrofilm vorhanden bei ...
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Literatur
- Über den Ort
- Chronik der Kirchengemeinde Görsbach 1844 - 1990
- John, Kirchner, Lindemann: 1200 Jahre Görsbach, Festschrift Görsbach 1973
- Über Einwohner des Ortes
- Cyriacus Taubenthal - ein reformierter Pfarrer aus Görbach im 16. Jh., Vom Südharzrand zur Goldenen Aue, Nov. 1994, S. 7
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Kurzbeschreibung des Ortes
Der Siebengemeindewald
Görsbach ist das einzige Dorf des Amtes Heringen, welches Teil am Gemeindewald hat. Außerdem sind folgende Gemeinden am Gemeindewald beteiligt:
- Aus der Grafschaft Stolberg-Roßla:
- Berga, Rosperwenda, Thürungen und Uftrungen
- Aus der Grafschaft Hohnstein:
- Aus der Grafschaft Stolberg-Stolberg:
Dieser große Gemeindewald liegt zwischen Uftrungen und Schwenda, der Hasel und der Krummschlacht und wird schon 1341 als "das holz all der dorffer gemeine" genannt.
Eine Herzogin Sibylle oder die heilige Elisabeth soll den Wald den Dörfern geschenkt haben.
Eine Sage erzählt:
Einst hatte sich der junge Sohn eines Grafen Stolberg im dichtem Walde verirrt. Der verängstigte Vater bot die umliegenden Dörfer zum Suchen seines Kindes auf. Die obengenannten Gemeinden machten sich auf die Suche, dagegen blieben die Rottleberöder, welche grade Schützenfest oder Kirmes feierten, aus. Das Söhnlein wurde auch richtig gefunden. Der hocherfreute Vater schenkte den Gemeinden soviel Wald, wie eine Frau in einer bestimmten Zeit umgehen konnte.
Diesen Gemeindewald haben die sieben Gemeinden noch heute (1873). Graf Johann von Stolberg gab 1604 eine neue Waldordnung, den "Waldbrief". Alljährlich werden am Gallustage zu Berga die Waldvögte gewählt, einer aus der Ritterschaft und drei aus Berga und Uftrungen. Die jetzige (1873) "Waldordnung"" gab Graf Christoph Ludwig (170?)
(Quelle: Heimatblatt "Vom Südharzrand zur Goldenen Aue" Juli 1994, S. 9)
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Letzte Änderung: 08-Dec-98 (UG)
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