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Orte des AK-Nordhausen
AMF-Arbeitskreis Nordhausen
Bleicherode
Übersicht:
Geographische Angaben
- Geographische Koordinaten: +5127+01034
- Breitengrad/-minute: 51 / 27
- Längengrad/-minute: 10 / 34
- Nr. der Topogr. Karte 25 (TK 25): 4529
- LOCATOR: JO51GK
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Allgemeine Angaben
- Postleitzahl alt/neu: O5502 / 99752
- Telefonvorwahl: 036338
- Fläche in ha: 2044
- Gemeindenummer: 16062002
- Einwohnerzahl:
- Stand 1989: 7912
- Stand 1992: 7323
- Stand 1995: 7314
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Politische Zugehörigkeit
- Staat:
- Land:
- Kreis:
- Stand 1992: Landkreis Nordhausen
- Verwaltungsgemeinschaft:
- Stand 1992: Stadt Bleicherode
- Anschrift der zuständigen Gemeindeverwaltung/Verwaltungsgemeinschaft (7/96):
Stadtverwaltung Bleicherode
Dieter Kochbeck
Postfach 21
99749 Bleicherode
Telefon: 036338-42381
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Kirchliche Zugehörigkeit
- Evangelische Kirche:
- Kirchenprovinz:
- Kirchenkreis:
- Stand 1992: Bleicherode
- Stand 1998: Südharz
- Anschrift des zuständigen Pfarrers (01/98):
Pfarrerin Dorothea Laser-Merker
Hauptstraße 54
99752 Bleicherode
Telefon: 036338-42255
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Kirchenbücher
- Evangelische Kirche
- Taufregister
von ... bis ..., z. Zt. verwahrt durch ... in ...
Kopien/Mikrofilm vorhanden bei ...
- Heiratsregister
von ... bis ..., z. Zt. verwahrt durch ... in ...
Kopien/Mikrofilm vorhanden bei ...
- Sterberegister
von ... bis ..., z. Zt. verwahrt durch ... in ...
Kopien/Mikrofilm vorhanden bei ...
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Literatur
- Über den Ort
- Über Einwohner des Ortes
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Kurzbeschreibung des Ortes
Die in eine abwechslungsreich bewaldete Hügellandschaft eingebettete Stadt wurde als Kirchdorf "Blechenrot" erstmals 1130 urkundlich genannt.
Vom Grafen von Hohnstein bekam dieser Ort im 14. Jahrhundert begrenzte Stadtrechte.
Drei Jahrhunderte später wurde sie durch die Pappenheimer geplündert und verwildert. Aufgrund dieser Notlage beschäftigten sich die Einheimischen mit der Zucht der in den Wäldern um Bleicherode vorkommenden Weinbergschnecken. Die Landwirtschaft, die Textil- und Kaliindustrie bestimmten die weitere Entwicklung in Bleicherode.
Seit 1990 ist die Stadtverwaltung bestrebt, unter dem Gesichtspunkt der sozialen Marktwirtschaft das ökonomische, geistig-kulturelle und touristische Leben in der Stadt neu zu gestalten. Zur Zeit leben hier 7.700 Einwohner.
Günstige Bedingungen für die rasche Gewerbeansiedlung bietet die Verkehrslage von Bleicherode mit der Direktanbindung an die entstehende Autobahn A
38 und der Erweiterung der Bundesstraße B 243.

Rathaus
Reizvolle kleine Fachwerkhäuser, architektonisch gelungen verbunden mit Gebäuden moderneren Baustils, geben der Stadt das heutige Gepräge. Anziehungspunkte sind die spätgotische Kirche "St. Marien", das Rathaus der Stadt, das Heimatmuseum und die denkmalgeschützte Biedermeiertapete im Waldhaus "Japan" aus dem Jahre 1835.
Einen besonderen Reiz vermitteln die aus Muschelkalk bestehenden "Bleicheröder Berge". Sie gehören zu den kleinsten Gebirgen des Landkreises. Mit Blick von Osten erscheinen sie wie eine Festung mit mächtigen Bastionen. Von den Höhen der Klippen hat man einen einzigartigen Fernblick auf den Harz, den Kyffhäuser, das Ohmgebirge und den Dün.
Landschaftliche Sehenswürdigkeiten gibt es also in Hülle und Fülle.
(Quelle: "Imagebroschüre des Landkreises Nordhausen 1992", Landratsamt Nordhausen)
Woher der Name kommt
Bleicherode ist seiner Anlage nach ein Haufendorf, das 1130 zum ersten Male in den Urkunden vorkommt als "Blechenrot". Das wesentliche Merkmal des Haufendorfes ist das Fehlen einer festen Plankomposition. Die Wegeführung ist uneinheitlich, das Dorf
passt sich in besonderem Maße den gegebenen Geländeverhältnissen an.1)
Karlheinz Müller deutet den Namen entweder als ´Rodung am Bleichbach´ oder als ´Rodung bei den bleichen (weißen) Klippen.2) ´Roden´ = den Wald urbar machen. Die ersten -rode-Orte treten seit der 1. Hälfte des 9. Jahrhunderts hervor. Da sich die -rode-Orte im allgemeinen bereits in ungünstigeren höheren Waldlagen finden, ist ein beträchtlicher Prozentsatz von ihnen wieder wüst geworden. In meinem Heiligenstädter Ortsnamenbuch weise ich darauf hin,
dass die -rode-Orte zu den typischen Vertretern der Rodungsepoche des 12./13. Jahrhunderts gehören.
1) R. Ogrissek, Dorf und Flur in der Deutschen Demokratischen Republik, Leipzig 1961, S. 126 f.
2) Karlheinz Müller, Die Ortsnamen der Kreise Nordhausen und Worbis, Jena 1954 (Diplomarbeit MSchr.) S. 51.
(Quelle: Erhard Müller, Beiträge zur Heimatkunde aus Stadt und Kreis Nordhausen - Meyenburg Museum Nordhausen, Heft 5, 1980, S. 87)
Sonstige Internet-Quellen
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Letzte Änderung: 22.12.04
(UG)
Kommentare und Ergänzungen zu dieser WWW-Seite an:
- Günther Unger, post@guenther-unger.de
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