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Genealogy Home (D) / (E)] [What's New] [Allgemeine Hilfe / General Help] [Regional Research (D) / (E)]Appenrode ist das erste evangelische Dorf des Landkreises Nordhausen und liegt mit seinen 409 Einwohnern nördlich der Kreisstadt zwischen Niedersachswerfen und Ellrich. Das Dorf entwickelte einen ländlichen Charakter mit überwiegendem Ackerbau.
Lutrudis, die Gemahlin des Grafen Elger II., schenkte dem Kloster Ilfeld einst Villa und Pfarre Appenrode.
- Luttradis comitissa obtulit ecclesiae nostrae (Ilfeld) villam Appenrode cum parochia -
Auch in der Bulle des Papstes Innozenz vom Jahre 1247, durch die er das Kloster in seinen besonderen Schutz nahm, ist Appenrode mit aufgezählt. Mit Appenrode wurde das eingegangene Pfarrdorf Bischoferode - seit 1752 Vorwerk und Rittergut - vereinigt. Der Pfarrer Hermann stiftete 1238 neben seiner Kirche ein Nonnenkloster, das durch Brand und Krieg so litt, daß es 1293 nach Nordhausen (Altendorf) verlegt wurde. Appenrode wurde 1412 durch Zuzug von Bauern, deren Gehöfte im Krieg zerstört wurden, vergrößert. Die Bettelshayner hatten noch lange ihre eigenen Sitten und Gebräuche.
1525 blieb der von Walkenried geflohene Mönch Molhusen als erster evangelischer Prediger im Ort. Appenrode gehörte bis zum Jahre 1932 zum Kreis Ilfeld.
1,2 Kilometer südwestlich der Gemeinde liegt das Flächen-Naturdenkmal "die Kelle", ein sehr tiefer Erdfall im Südharzer Zechsteingürtel mit einer kleinen Wasserfläche im Grund. Es ist das älteste, sehr früh beschriebene Naturdenkmal des Landkreises Nordhausen.
URL: .../gene/reg/THU/NDH/appen.html