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Orte des AK-Kyffhäuserkreis
AMF-Arbeitskreis Kyffhäuserkreis

Ringleben

Übersicht:


Politische Zugehörigkeit

  1. Staat:
  2. Land:
  3. Kreis:
  4. Verwaltungsgemeinschaft:

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Kirchliche Zugehörigkeit

  1. Evangelische Kirche:
    1. Kirchenprovinz:
    2. Kirchenkreis:
    3. Anschrift des zuständigen Pfarrers:

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Kirchenbücher

  1. Evangelische Kirche
    1. Taufregister
      von ... bis ..., z. Zt. verwahrt durch ... in ...
      Kopien/Mikrofilm vorhanden bei ...
    2. Heiratsregister
      von ... bis ..., z. Zt. verwahrt durch ... in ...
      Kopien/Mikrofilm vorhanden bei ...
    3. Sterberegister
      von ... bis ..., z. Zt. verwahrt durch ... in ...
      Kopien/Mikrofilm vorhanden bei ...

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Literatur

  1. Über den Ort
  2. Über Einwohner des Ortes

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Kurzbeschreibung des Ortes

Ringleben liegt im nördlichsten Teil des Landes Thüringen und im östlichsten Teil des Kyffhäuserkreises.
Der Ort liegt südöstlich des 477 m hohen Kyffhäusergebirges in der seit Jahrhunderten dicht besiedelten Senke des Frankenhäuser Tales, auch "Diamantene Aue" genannt.
Die landschaftsräumliche Gestaltung wird durch Acker- und Wiesenflächen bestimmt. Als Fließgewässer sind der Solgraben und der Schwarzburger Flutgraben als künstlich angelegte Kanäle erwähnenswert. Als Stillgewässer befindet sich im südlichen Teil der Gemarkung der Baggerteich.
Klimatisch liegt der Ort im Regenschatten von Hainleite, Kyffhäuser und Finne.
Die Gemeinde gehört zu den ältesten Siedlungen Thüringens. Ihre erstmalige Erwähnung erfolgte im Jahre 786. Ringleben ist jedoch weit älter als seine erste urkundliche Erwähnung. Es ist eine Gründung der in der Völkerwanderungszeit von 300 bis 351 aus dem Norden eingewanderten germanischen Angeln und Warnen.
Zu jener Zeit war Ringleben wahrscheinlich ein Ort mit Einzelhöfen, die sich zu einem Haufendorf verdichteten. Auch Ringleben war im Mittelalter nacheinander im Besitz vieler Landesherren, die mit ihren Kriegen und Fehden dem Ort nur Unheil brachten. Das geschah, obwohl Ringleben für damalige Begriffe verhältnismäßig stark befestigt war. Eine Dorfmauer, eine sogenannte Dorfwand, umschloß den Ort.
Für das Jahr 1642 sind zwei stark bewehrte Tore bezeugt, von denen das architektonisch reizvolle Schenktor, jetzt eine Perle der Gastronomie, bis heute erhalten ist. Ein Landwehr mit Wall und Graben schützte die Dorfflur im Osten.
Bis in die neue Zeit hinein war Ringleben aufgrund seiner fruchtbaren Feldflur das größte und reichste Dorf des "Fränkischen Landes", d.h. des alten Amtes Frankenhausen. Es war auch eines der angesehensten, da in seiner Flur an der Straße nach Ichstedt ein Königstuhl stand, wo später die Dörfer Ringleben, Ichstedt, Esperstedt und Undersleben Gericht in Feldstreitigkeiten abhielten.
Nach 1918 kam Ringleben zu Thüringen und gehörte dem Kreis Sondershausen an. Seit 1952 ist Ringeleben dem Kreis Artern und seit 1994 dem Kyffhäuserkreis zugehörig.

(Quelle: "Verwaltungsgemeinschaft Mittelzentrum Artern"
Herausgeber und Redaktion: VG "Mittelzentrum Artern")

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Letzte Änderung: 27-Dec-98 (UG)
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