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Orte des AK-Kyffhäuserkreis
AMF-Arbeitskreis Kyffhäuserkreis

Reinsdorf

Übersicht:


Politische Zugehörigkeit

  1. Staat:
  2. Land:
  3. Kreis:
  4. Verwaltungsgemeinschaft:

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Kirchliche Zugehörigkeit

  1. Evangelische Kirche:
    1. Kirchenprovinz:
    2. Kirchenkreis:
    3. Anschrift des zuständigen Pfarrers:

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Kirchenbücher

  1. Evangelische Kirche
    1. Taufregister
      von ... bis ..., z. Zt. verwahrt durch ... in ...
      Kopien/Mikrofilm vorhanden bei ...
    2. Heiratsregister
      von ... bis ..., z. Zt. verwahrt durch ... in ...
      Kopien/Mikrofilm vorhanden bei ...
    3. Sterberegister
      von ... bis ..., z. Zt. verwahrt durch ... in ...
      Kopien/Mikrofilm vorhanden bei ...

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Literatur

  1. Über den Ort
  2. Über Einwohner des Ortes

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Kurzbeschreibung des Ortes

Um das Jahr 786 wird das Dorf zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Zwei Brüder, Reginhard und Eberhard, haben hier ihre Höfe angelegt, und Zuziehende haben sich um diese Höfe angesiedelt.
Bei Bretleben geht der Seitenarm der Unstrut ab, der in Richtung Reinsdorf zum Dorf fließt und hier eine Mühle betreibt. Die Ansiedler fanden eine Wasserquelle, den heutigen Angerbrunnen.
Um 1580 war die Kapelle, die der Maria Magdalena geweiht war, noch vorhanden. Noch 1752 sind die Ruinen dieser Kirche sichtbar gewesen. Sie soll dort gestanden haben, wo jetzt das "Einnahme-Gedickes-Haus" liegt. Möglich wäre dies, da das Stück Land östlich davon der "Gottesacker" heißt.
Bernsdorf (=Reinsdorf, genannt nach dem Grafen Benno) erstreckte sich wahrscheinlich bis zur Helmbolds Gasse, da das Land, auf dem die Neue Straße entstanden ist, früher die "Höfe" hieß.
Die Einwohner des niedergebrannten Berndsorf haben sich im Unterdorf angesiedelt und den Namen Bernsdorf aufgegeben. Die Häuser dort wurden in leichter Bauart, Lehmbauten mit Stroh- und Schindeldächern gebaut.
Durch die Ansiedlung der Bernsdorfer ist das langgestreckte Dorf von fast 1,5 km entstanden.
Durch seine Lage ist es schon immer aufgefallen und hat den Namen Langenreinsdorf getragen. 1675 hatte Reinsdorf 3 Freigüter, die fronenfrei waren.
1793 pflanzten die Bewohner von Reindsorf in der Großen Allee und 1797 in der Kleinen Allee Obstbäume. 1922 verwandelte man die Große Allee in Schrebergärten.
Im Jahre 1820 wurde eine neue Kirche gebaut.
1829/30 wurde die Schule und 1835/36 die Pfarre gebaut.
1830 begann man mit dem Bau der Landstraße nach Heldrungen. Die Straße nach Artern wurde 1844 bis 1846 gebaut und erleichterte den Verkehr mit der Nachbarschaft. Am Ortsausgang wurde ein Chausseehaus errichtet.
In den Jahren 1829 bis 1844 wurde die Reinsdorfer Flur neu eingeteilt.

(aus: "Verwaltungsgemeinschaft Mittelzentrum Artern"
Herausgeber und Redaktion: VG "Mittelzentrum Artern")

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Letzte Änderung: 27-Dec-98 (UG)
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