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Orte des AK-Kyffhäuserkreis
AMF-Arbeitskreis Kyffhäuserkreis
Ichstedt
Übersicht:
Politische Zugehörigkeit
- Staat:
- Land:
- Kreis:
- Verwaltungsgemeinschaft:
- Stand 1998: VWG Mittelzentrum Artern seit 1994
- Anschrift der zuständigen Verwaltungsgemeinschaft (1998):
Verwaltungsgemeinschaft Mittelzentrum Artern
Vors. d. VWG Christel Reinboth
Am Westbahnhof
06556 Artern
Telefon: 03466-362-0
Fax: 03466-362-120
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Kirchliche Zugehörigkeit
- Evangelische Kirche:
- Kirchenprovinz:
- Kirchenkreis:
- Anschrift des zuständigen Pfarrers:
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Kirchenbücher
- Evangelische Kirche
- Taufregister
von ... bis ..., z. Zt. verwahrt durch ... in ...
Kopien/Mikrofilm vorhanden bei ...
- Heiratsregister
von ... bis ..., z. Zt. verwahrt durch ... in ...
Kopien/Mikrofilm vorhanden bei ...
- Sterberegister
von ... bis ..., z. Zt. verwahrt durch ... in ...
Kopien/Mikrofilm vorhanden bei ...
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Literatur
- Über den Ort
- Über Einwohner des Ortes
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Kurzbeschreibung des Ortes
Die Gemeinde gehört zweifellos zu den ältesten Siedlungen Thüringens. Ihre erste
urkundliche Erwähnung erfolgte am 18. Mai 874 in einer Urkunde Ludwigs des Deutschen.
Ichstedt ist jedoch weitaus älter. Die Orte mit der Endung "-stedt" sind in der
Zeit des Überganges vom 4. zum 5. Jahrhundert nach Christi von den Angeln angelegt
worden.
Die ersten Ansiedlungen erfolgten auf der Anhöhe des Talwinkels zwischen Udersleben und
Borxleben. Bei der Freilegung des Urnenfeldes des Ichstedter Hügels oder auch
Galgenhügel im Jahr 1882 fand man Urnen aus dem 7. Jahrhundert vor der Zeitrechnung. Der
Name Ichstedt bedeutet die Stätte der germanischen Göttin Isa (Frau Eisen).
Ichstedt besaß im Mittelalter eine eigene Gerichtsbarkeit, der auch die Dörfer
Udersleben und Borxleben unterstanden. Hauptwirtschaftszweig bildete die Landwirtschaft,
die hauptsächlichsten Ackerflächen wurden von der Domäne und von zwei Rittergütern
bewirtschaftet.
Eine Windmühle und drei Wassermühlen gab es in Ichstedt.
Die Leinenweberei bildete bis Mitte des 19. Jahrhunderts neben der Landwirtschaft und dem
Obstbau eine Existenzgrundlage für die Bevölkerung. Mit über 40 Meistern bildeten die
Ichstedter und Borxleber sogar eine eigene Leinenweberinnung.
(Quelle: "Verwaltungsgemeinschaft Mittelzentrum Artern"
Herausgeber und Redaktion: VG "Mittelzentrum Artern")
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Letzte Änderung: 27-Dec-98 (UG)
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