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Genealogy Home (D) / (E)] [What's New] [Allgemeine Hilfe / General Help] [Regional Research (D) / (E)]Die Orte des seit dem 01.01.1994 bestehenden Kyffhäuserkreises gehörten davor seit 1952 zu den Kreisen Sondershausen und Artern; die Grenze zwischen diesen beiden Kreisen lag östlich von Badra, westlich von Steinthaleben, östlich von Bendeleben, westlich von Rottleben, zwischen Hachelbich und Göllingen, westlich von Seega und östlich von Oberbösa, wobei in der DDR-Zeit der Kreis Sondershausen zum Bezirk Erfurt und der Kreis Artern zum Bezirk Halle/Saale gehörte.
Vor 1945 gehörten die Orte z.T. zu dem Land Thüringen und z.T. zu Preußen; danach soll auch die folgende Aufstellung gegliedert sein. Um eine Vorstellung von der früheren Größe der Orte zu geben, werden die Ortsbeschreibung und die Einwohnerzahlen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts [M.19.J.1] genannt.
Abkürzungen:
Df. = Dorf
Kdf. = Kirchdorf
Pfrdf. = Pfarrdorf
Diese auf geschichtlicher Grundlage beruhende Einteilung bestand
unverändert, bis (1835) das Amt Schernberg aufgehoben und mit dessen Bezirk, zur
Erinnerung an die Bestandteile, aus denen er zusammengesetzt war, unter dem Namen
"Schernberg-Ebeleben". dem Amte Ebeleben zugeordnet, wurde.
Sie wurde erst durch die im Jahre 1846 angeordnete Organisation wesentlich abgeändert. Am
1. April 1847 wurde für die ganze Unterherrschaft für die Verwaltung eine
Landeshauptmannschaft eingerichtet.
Mit dem 1. Juli 1850 wurden für die Verwaltung 3 Bezirksvorstände oder Landratsämter
(ab 1857 so genannt) ins Leben gerufen. Die 3 Bezirke waren:
Die 1858 durchgeführte Aufhebung des Bezirks Greußen und die weitere Aufhebung des Bezirks Ebeleben 1882 faßte die gesamte Unterherrschaft wieder unter dem Landrat in Sondershausen zusammen, der Bezirk Ebeleben war aber 1897-1912 vorübergehend wieder selbstständig. Sondershausen wurde 1912 eine kreisfreie Stadt. 1922 bzw. 1926 im Rahmen der Neuordnung der Thüringischen Verwaltung wurde aus beiden schwarzburgischen Unterherrschaften der Kreis Sondershausen gebildet, der dann 1952 aufgelöst bzw. umgebildet wurde.
Zum Amt Weisensee gehörten bis 1816/18 auch die beiden an Schwarzburg-Sondershausen abgetretenen Gutsdörfer Bendeleben und Großfurra (s.o.)
Die Archivalien der ehem. schwarzburgischen Gebiete befinden sich vor allem im Thüringischen Staatsarchiv in Rudolstadt10; die der Ämter Allstedt und Oldisleben im Thüringischen Hauptstaatsarchiv in Weimar11, die der hohensteinischen Ämter Lohra und Dietenborn im Landesarchiv Magdeburg,-LHA- (Außenstelle Wernigerode)12, aber auch im Niedersächsischen Staatsarchiv Wolfenbüttel13 und im Thüringischen Staatsarchiv Rudolstadt (s.o.), die der übrigen Ämter in Wernigerode (s.o.) und auch noch im Sächsischen Hauptstaatsarchiv Dresden14, die des Amtes Sachsenburg außerdem im Thüringischen Hauptstaatsarchiv in Weimar (s.o.).
Archivalien aus dem Gebiet des Preußischen Regierungsbezirks Erfurt (aus den Jahren 1495-1945) und des Kreises Sondershausen aus den Jahren 1922-1952 befinden sich außerdem im Thüringischen Staatsarchiv Gotha15 und aus dem Gebiet des Preußischen Regierungsbezirks Merseburg im Landesarchiv Merseburg16.
Archivalien des DDR-Bezirks Erfurt lagern im Thüringischen Hauptstaatsarchiv Weimar (s.o.) und des DDR-Bezirks Halle/S. lagern im Landesarchiv Merseburg (s.o.).
Einzelheiten sind den Gesamtübersichten der Bestände des jeweiligen Archivs zu entnehmen.
Im Kyffhäuserkreis selbst gibt es das Kreisarchiv in Sondershausen/Artern17 und die Stadtarchive in Sondershausen18, in Bad Frankenhausen19, in Artern20, in Heldrungen21 und in Wiehe22.
- zitiert nach H. RUDOLPH, Vollständigstes geographisch-topographisch-statistisches Orts-Lexikon von Deutschland sowie der unter Österreichs und Preußens Botmäßigkeit stehenden nichtdeutschen Lande.
Teilband A - K, E. Ernst's Verlag, Zürich, 1868;
Teilband L - Z, G.H. Friedlein, Leipzig, 1859.
Bei Orten mit . bei der Einwohnerzahl ist in der Vorlage keine Einwohnerzahl angegeben; Orte mit - dürften damals noch nicht bestanden haben.
Da die Angaben von K. Güldenapfel (Die evangelischen Kirchenbücher Thüringens; Archiv f. Sippenforschung 8 (1931), S. 4f.) und von E. Machholz (Die Kirchenbücher der evangelischen Kirchen in der Provinz Sachsen; Mitteilungen der Zentralstelle für Deutsche Personen- und Familiengeschichte e.V. zu Leipzig, 30. Heft, Leipzig 1925) hinsichtlich der kirchlichen Qualität der Orte (Pfrdf./Kdf./Df.) z. T. abweichen, werden deren Angaben zusätzlich in eckigen Klammern angegeben [M = Mutterkirche, d.h. Pfrdf.; T = Tochterkirche, m.E. in der Regel Kdf.; "-" weder Mutter` noch Tochterkirche, d.h. Df. oder Wohnplatz].- siehe auch J. Beger, Die Orte des Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt bzw. des Fürstentums Schwarzburg-Sondershausen von A bis Z, Informationsblatt Nr. 5 bzw.Nr. 6 des Thüringischen Staatsarchivs Rudolstadt, Rudolstadt 1994. In diesen beiden Heften wird die Herrschafts- und Gerichtszugehörigkeit jedes einzelnen Ortes beschrieben.
- Vgl. H. Eberhardt, Die Geschichte der Behördenorganisation in Schwarzburg-Sondershausen, Jena 1943 (= Zeitschrift des Vereins für Thüringische Geschichte und Altertumskunde, Beiheft 28), S. 54.
- zitiert nach H.F.Th. Apfelstedt, Heimathskunde für die Bewohner des Fürstenthums Schwarzburg-Sondershausen, Sondershausen 1. Heft (1854), S. 170; Ortsbeschreibung bei RUDOLPH bisher nicht gefunden.
- Die Dörfer Heygendorf, Mönchpfiffel, Schaafsdorf, sowie Bottendorf, Roßleben,Essmansdorf, Schönewerda (siehe unter Amt Wendelstein und Amt Artern) lagen östlich der Helme-Unstrutlinie, d.h. östlich der alten Stammesgrenze zwischen Thüringern und Sachsen; sie gehörten auch nicht zum alten Bistum Mainz, sondern zum Bistum Halberstadt.
- Die folgenden Angaben zur Geschichte der Ämter z.T. zitiert nach Gesamtübersicht über die Bestände des Landeshauptarchivs Magdeburg. Band IV. (Quellen zur Geschichte Sachsen`Anhalts 8), Bearbeitet von Hans Gringmuth-Dallmer, Berent Schwineköper, Manfred Kobusch. VEB Max Niemeyer Verlag Halle (Saale), 1972.
- Das Gebiet der nachfolgenden Ämter lag von Ausnahmen abgesehen weitgehend außerhalb des jetzigen Kyffhäuserkreises; es werden hier jeweils nur die Orte genannt, die im Kyffhäuserkreis liegen.
- s. Fußnote 5.
- s. Fußnote 5.
- Thüringisches Staatsarchiv Rudolstadt, Schloß Heidecksburg, 07407 Rudolstadt.
- Thüringiches Hauptstaatsarchiv Weimar, Postfach 726, 99408 Weimar (Dienstgebäude: Abt. für neuere Bestände: Marstallstraße 2; Abt. für ältere Bestände: Beethovenplatz 3)
- Landesarchiv Magdeburg,-Landeshauptarchiv-, Außenstelle Wernigerode, Postfach 61, 38842 Wernigerode (Dienstgebäude: Lindenallee 21)
- Niedersächsisches Staatsarchiv, Forstweg 2, 38302 Wolfenbüttel
- Sächsisches Hauptstaatsarchiv, Postfach 100 450, 01074 Dresden, (Dienstgebäude: Archivstraße 14)
- Thüringisches Staatsarchiv Gotha, Schloß Friedenstein, Postfach 296, 99854 Gotha
- Landesarchiv Merseburg, König-Heinrich-Straße 83, 06217 Merseburg
- Landratsamt des Kyffhäuserkreises, Kreisarchiv, Postfach 15, 99701 Sondershausen (Dienstsitz: Dickkopf), (Kreisarchivarin Frau Starke); sowie dito Außenstelle Artern, Bergstraße 4, 06556 Artern
- Stadtverwaltung Sondershausen, Archiv, Postfach 30, 99701 Sondershausen (Dienstgebäude: Markt 7; Stadtarchivar: Herr Helbing)
- Stadtverwaltung Bad Frankenhausen, Archiv, Markt 1, 06567 Bad Frankenhausen
- Stadtverwaltung Artern, Ref. Kultur/Archiv, Markt 14, 06556 Artern
- Stadtverwaltung Heldrungen, Stadtarchiv, Hauptstraße 49/50, 06577 Heldrungen
- Stadtverwaltung Wiehe, Stadtarchiv, Postfach 6, 06517 Wiehe (Dienstsitz: Leopold-von Ranke-Straße 33)
URL: .../gene/reg/THU/KYF/hist-orte-kyf.html