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Orte des AK-Kyffhäuserkreis
AMF-Arbeitskreis Kyffhäuserkreis
Gehofen
Übersicht:
- Staat:
- Land:
- Kreis:
- Verwaltungsgemeinschaft:
- Stand 1998: VWG Mittelzentrum Artern seit 1994
- Anschrift der zuständigen Verwaltungsgemeinschaft (1998):
Verwaltungsgemeinschaft Mittelzentrum Artern
Vors. d. VWG Christel Reinboth
Am Westbahnhof
06556 Artern
Telefon: 03466-362-0
Fax: 03466-362-120
Seitenanfang
- Evangelische Kirche:
- Kirchenprovinz:
- Kirchenkreis:
- Anschrift des zuständigen Pfarrers:
Seitenanfang
- Evangelische Kirche
- Taufregister
von ... bis ..., z. Zt. verwahrt durch ... in ...
Kopien/Mikrofilm vorhanden bei ...
- Heiratsregister
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Kopien/Mikrofilm vorhanden bei ...
- Sterberegister
von ... bis ..., z. Zt. verwahrt durch ... in ...
Kopien/Mikrofilm vorhanden bei ...
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- Über den Ort
- Über Einwohner des Ortes
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Die Gemeinde Gehofen liegt in Norden des Landes Thüringen. Sie markiert die nördliche
Unstrutniederung. Im Westen erstreckten sich die Ausläufer der Hohen Schrecke. Erstmalig
urkundlich wurde Gehofen im Jahre 782 erwähnt. Die Geschichte des Dorfes wird besonders
stark durch große Gehöfte bestimmt. Bereits um die Jahrhundertwende gab es in der
Siedlung 2 bis 3 wichtige Höfe, welche das übrige Dorf maßgeblich beeinflussten.
Neben Bauern gab es in Gehofen auch Leineweber, Seiler, Kaufleute und Salpetersieder.
Außerdem gelangte Gehofen durch Hanf- und Flachsanbau zeitweise zu Wohlstand.
Gehofen war durch Handel sehr bekannt geworden und wurde daher zum Marktflecken (erste
Jahrmärkte 1672). Der letzte Gehofener Jahrmarkt fand 1933 statt. Statt des Marktes wurde
die Kirmes eingeführt, die heute noch am vierten Wochenende im Oktober gefeiert wird.
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Bild der alten Gehofener Kirche
Von Georg Kutzke zu Johanni 1946 nach der winterlichen
Darstellung einer Brunnenweihe in Bleistift gezeichnet.
Bild laden (43 kb) |
Die erste Gehofener Kirche wurde wohl im Hochmittelalter erbaut und musste
Mitte des 19. Jh. wegen Baufälligkeit abgebrochen werden. Danach (1866-68)
wurde die jetzige Gehofener Kirche erbaut; sie weist 600 Sitzplätze auf. Alle drei Glocken mussten im 1.
Weltkrieg abgegeben werden, wurden jedoch 1919 wieder ersetzt.
Die Ziegelei besteht in ihrer heutigen Form mit Ringofen seit 1886. Backsteine wurden dort
bis 1971 gebrannt. Die in Privatbesitz befindliche Ziegelei ist teilweise noch mit
technischen Details und Ausrüstungsgegenständen erhalten geblieben.
Bereits seit Ortsgründung gab es in Gehofen Mühlen und Mühlgraben, gemahlen wurden
Getreide und Ölfrüchte.
Die neue Schule entstand 1964. 1973 erhielt Gehofen eine Kegelbahn, die im Jahre 1993 mit
einer modernen Kegelanlage ausgestattet wurde.
Im Jahre 1978 wurde das Gebäude der Schwesternstation übergeben. In diesem Gebäude sind
eine Bibliothek, ein Jugendzimmer und Versammlungsräume untergebracht. Diese
Räumlichkeiten nutzen heute die Vereine.
(Quelle: "Verwaltungsgemeinschaft Mittelzentrum Artern"
Herausgeber und Redaktion: VG "Mittelzentrum Artern")
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Letzte Änderung: 30-Juli-00 (UG)
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