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DEUTSCHE IN POLEN

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Verzeichnis:


Allgemeine Information

Das moderne Polen schließt Gebiete ein, die früher zu Deutschland, Österreich und Rußland gehörten. Dort, wo die Grenzen mehrfach wechselten, kann es erforderlich werden, in mehreren Gebieten nachzuforschen. Siehe Ehemalige Deutsche Siedlungsgebiete (Danzig, Pommern, Schlesien (Nieder- und Oberschlesien), Westpreußen und östereichisch Schlesien.

Zu anderen preußischen Gebieten, siehe Königreich Preußen im Abschnitt Deutschland im 19. Jahrhundert.

Diese Seite konzentriert sich auf die mittleren und östlichen Teile Polens, historisch auch als KONGRESS-POLEN bekannt. Andere Namen dieser Gebiete sind:
- Mittelpolen
- Russisch Polen
- Königreich Polen
- Herzogtum Warschau

Beschreibung des Forschungsgebietes

Über mehrere Jahrhunderte bis hin zum Ende des Zweiten Weltkrieges lebten Hunderttausende Deutsche in polnischen Gebieten, oft als Verwalter der Landgüter ihrer (adligen) polnischen Herren. Am Ende des Krieges wurden die meisten nach Deutschland oder nach Sibirien vertrieben. Ein Autor listet über 1200 deutsche Siedlungen im Kongress-Polen des 19. Jahrhunderts auf. Viele Deutsche in diesen Gebieten waren LUTHERANER. Es gab dort auch eine beträchtliche Anzahl Juden und - in geringeren Zahlen - auch RÖMISCH KATHOLISCHE, MENNONITEN, BAPTISTEN, REFORMIERTE, MORAVIANER, etc.

Geschichte:

Polen existierte als Staatswesen bereits seit der Jahrtausendwende. Am Ende des 18. Jahrhunderts wurde es wegen seiner schwachen Monarchie zwischen Rußland, Preußen und Österreich geteilt und hörte auf, als selbständige Nation zu existieren. Nach dem Sieg über Rußland und Preußen im Jahre 1807 schuf Napoleon das unabhängige Herzogtum Warschau, das große Teile vormals preußischer und russischer Gebiete beinhaltete.

Nach dem Sieg über Napoleon (1812) wurde 1815 auf dem Wiener Kongress das Königreich Polen geschaffen, auch bekannt als Kongreßpolen oder Mittelpolen.

Kongreßpolen bestand aus dem Herzogtum Warschau, abzüglich einiger Teile von Torun (Torn), Poznan (Posen) und Bydgoszcz (Bromberg), die Preußen zugesprochen wurden. Dem Land wurde eine formale Unabhängigkeit gewährt, tatsächlich hatte jedoch Rußland einen starken Einfluß. Es gab einige Aufstände, der letzte wurde 1863 von den Russen niedergeschlagen. Danach folgte eine Zeit russischer Unterdrückung, Russisch wurde als offizielle Sprache eingeführt und dem Adel wurde der letzte Rest an Macht, den er einst gehabt hatte, genommen.

Ende des Ersten Weltkrieges erhielt Polen seine Unabhängigkeit zurück. Weite Gebiete mußten Rußland (etwa die Hälfte der Gebiete, die es vor den Teilungen besessen hatte) und Österreich (alle Gebiete aus der Zeit vor den Teilungen, und noch einige dazu) somit wieder abtreten. Auch große Teile vorher preußischer Gebiete fielen wieder an Polen zurück, wodurch Polen mit dem sogenannten Polnischen Korridor erneut Zugang an die Ostsee erhielt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der größte Teil der Gebiete, die Polen im Osten erhalten hatte, an Rußland und die Ukraine zurückgegeben. Zum Ausgleich übernahm es zusätzliche Gebiete Deutschlands. Dazu gehörten ehemalige preußische Gebiete im Norden, und Schlesien im Westen und Süden.

[Historische Hauptquelle: A Panorama of Polish History; Redaktion - Hanna Cierlinska; Herausgeber - Interpress Publishers - Warschau; auch in Französisch, Deutsch, Polnisch, und Spanisch erhältlich]

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Vereine und Gesellschaften

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(Dieser Teil ist noch im Aufbau.)

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Letzte Änderung: 20-May-96 (jf)
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