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Gerhard Reiß

Wappennachweise Reiß

Der Autor hat in einer 60 Seiten starken, 1991 im Selbstverlag veröffentlichten Schrift 37 Nachweise für Wappen von Trägern seines wie ähnlicher Namen aufgeführt, die er den verschiedensten Quellen entnommen hat. Im einzelnen handelt es sich dabei um Träger folgender Namensformen: Ris (3 Wappennachweise), Rieß (1), Ries (1), Reys (2), Reuss (4, darunter das Wappen der thüringischen Fürsten Reuss), Reuß (7), Raiß (1), Reis (6), Reiß (11) sowie Reiss (1 Wappennachweis). In 5 Fällen ist zwar der Wappennachweis, aber das Wappen selbst nicht enthalten.

Die Wiedergabe der Wappen in der Broschüre und ihre Kommentierung läßt leider etwas zu wünschen übrig. Die heraldischen Regeln sind nur teilweise beachtet worden, was bei einer Veröffentlichung über Wappen besonders auffällt. Bei den vermutlich im Original großenteils farbigen Wappen wurden bei der Umsetzung in Schwarzweiß oft nicht die für die einzelnen Farben üblichen Schraffuren eingesetzt, so daß man keine Vorstellung davon gewinnt, welches Aussehen die Wappen in Farbe haben. Vielfach fehlt die Beschreibung der Wappen (Blasonierung).

Aussagen darüber, ob zwischen den Wappeninhabern eventuell genealogische Verbindungen bestehen, wurden nicht gemacht. Vermutlich sind solche nur in wenigen Fällen vorhanden. Darauf deuten auch die vielgestaltigen Formen und Symbole der Wappen hin. Auf 6 Wappen findet sich ein ,,Wilder Mann", auf 2 Wappen ein ,,Geharnischter", ob sich dadurch Zusammenhänge andeuten, erscheint fraglich. Der Name Reiß u.ä. wird vermutlich unabhängig voneinander an verschiedenen Stellen entstanden sein.

Der Autor widmet sich auch der Deutung des Namens und hat dabei unter anderem Autoren wie Schmeller und die Brüder Grimm zu Rate gezogen; zu einem eindeutigen Schluß konnte er aber dabei nicht gelangen. Vielmehr läßt der Name mehrere Deutungsmöglichkeiten zu.

Gegen Ende der Schrift hat der Autor Namensfunde aus dem 12. bis hin zum 17.Jahrhundert mit Quellenangabe zusammengestellt. Er vermerkt dazu, daß der Nachweis ab ca.1600 - soweit möglich - in den einzelnen Stammfolgen erfolgt und in einem gesonderten Werk veröffentlicht worden ist. Die genealogischen Zuordnungen der einzelnen Funde dürften hier in erwünschter Weise sichtbar werden. Ca. 5000 Einzelnachweise sind verkartet worden.

Als letztes hat der Autor auf einer Landkarte das Auftreten des Namens Reiß in der Bundesrepublik Deutschland beispielhaft an ca.40 Orten dargestellt. Dabei steht Nürnberg mit 368 Vorkommen an der Spitze, gefolgt von Karlsruhe mit 275, Berlin mit 227, Regensburg mit 146 und München mit 115 Vorkommen. Wie der Autor vermerkt, ist das ein Ergebnis der Sippenforschung Reiß 1985-1991. In diesem Zeitraum wurden von ihm 4569 Namensträger angeschrieben. Welchen Inhalt die Schreiben hatten und wie viele und welche Antworten erfolgten, wird leider nicht mitgeteilt.

Alles in allem wird durch die Veröffentlichung der große Umfang der Arbeiten des Autors deutlich. Für alle Namensträger Reiß, deren es offenbar mehrere Tausend gibt und unter denen sich gewiß auch zahlreiche genealogisch Interessierte befinden, kann die Arbeit eine wertvolle Grundlage für weitere Forschungen bilden und dazu Anregungen geben.

Interessenten wenden sich bitte an den Autor:

Gerhard Reiß
Laubenweg 3 c
D-92637 Weiden
Tel.: 0961-29666
gerhard.reiss@talknet.de
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Stand 20-Okt-00 (FZ)

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