1 Einleitung und allgemeine Hinweise
1.1 FAQ - Frequently Asked Questions
1.1.1 Was ist der Zweck dieser FAQ?
1.1.2 Wo erhalte ich die aktuelle Version der FAQ?
1.2 Newsgroups und Newsreader
1.2.1 Wo erhalte ich Hilfestellung im Umgang mit Newsgroups?
1.2.2 Welche Einstellungen sind beim Outlook Express zu empfehlen?
1.2.3 Wie kann ich nicht mehr angezeigte alte Mitteilungen lesen?
1.2.4 Wo kann ich das Posten von Nachrichten testen?
1.2.5 Welche anderen genealogischen Newsgroups gibt es neben dsg?
1.2.6 Wo kann ich die Charta der Gruppe dsg nachlesen?
1.3 Allgemeines zum Posten von Nachrichten
1.3.1 Worauf sollte ich bezüglich der Netiquette achten?
1.3.2 Wie zitiere (quote) ich richtig?
1.3.3 Was sollte ich hinsichtlich des Betreffs beachten?
2 Fragen und Antworten zum Thema Genealogie
2.1 Genealogische Begriffe, Definitionen und Symbole
2.1.1 Was bedeutet Genealogie?
2.1.2 Was ist eine Ahnentafel?
2.1.3 Was wird auf einem Stammbaum dargestellt?
2.1.4 Was versteht man unter dem Begriff Stammlinie?
2.1.5 Wie funktioniert die Kekule-Bezifferung?
2.1.6 Welche Verwandtschaftsbezeichnungen gibt es?
2.1.7 Welche genealogischen Symbole sind gebräuchlich?
2.1.8 Was bedeutet die Abkürzung oder der Begriff xyz?
2.2 Einstieg in die Ahnen- und Familienforschung
2.2.1 Welche Quellen sollte ich zuerst ausschöpfen?
2.2.2 Lohnt es sich Menschen mit dem gesuchten Namen anzuschreiben?
2.2.3 Welchen Nutzen kann man aus historischen Adressbüchern ziehen?
2.2.4 Wie kann ich Standesämter für meine Forschungen nutzen?
2.2.5 Wie beziehe ich Kirchenbücher in die Suche ein?
2.2.6 Wie komme ich an Aufzeichnungen der LDS?
2.2.7 Was ist von angebotenen Familienchroniken zu halten (Steinadler)?
2.2.8 Wo finde ich weiterführende Hilfe für Einsteiger im Netz?
2.2.9 Macht Ahnenforschung süchtig?
2.3 Archivtypen und Archivbenützung
2.3.1 Wo erfahre ich Informationen über den Umgang mit Archiven?
2.3.2 Welche kirchlichen Archive gibt es?
2.3.3 Über welches Archivgut verfügen die staatlichen Archive?
2.3.4 Können kommunale Archive in die Forschungen einbezogen werden?
2.3.5 Wie und wo erhalte ich Zugang zu militärischen Unterlagen?
2.4 Ahnen und Forscher im Netz finden
2.4.1 Wer kann mir etwas zu xyz sagen?
2.4.2 Wie finde ich andere Mitforscher?
2.4.3 Welche Internet-Quellen kann ich nach Ahnen durchsuchen?
2.4.4 Gibt es eine Auflistung verfügbarer Ortsfamilienbücher im Netz?
2.4.5 Gibt es online einsehbare Ortsfamilienbücher?
2.4.6 Wo finde ich eine passende Mailingliste?
2.4.7 Wo kann man Telefonbücher online durchsuchen?
2.4.8 Welche familienkundlichen Vereine gibt es?
2.4.9 Wo erhalte ich Informationen zum Adel?
2.5 Ortssuche
2.5.1 Wie finde ich die Ortschaft xyz?
2.6 Namenkunde (Onomastik)
2.6.1 Wo kann ich im Internet etwas zur Namensbedeutung xyz finden?
2.6.2 Was sollte ich bei meiner Frage zur Namensbedeutung beachten?
2.7 Lesehilfe, Übersetzungen und Schriftkunde (Paläographie)
2.7.1 Wie und wo kann ich die (alte) "Deutsche Schrift" lernen?
2.7.2 Wer kann mir beim Entziffern eines Textes helfen?
2.7.3 Was bedeutet der lateinische Ausdruck xyz?
2.7.4 Gibt es einen kostenlosen Übersetzungsdienst?
2.8 Zeitrechnung (Chronologie)
2.8.1 Wie kann ich das Datum unterschiedlicher Kalender umrechnen?
2.8.2 Was bedeutet die Monatsbezeichung xyz?
2.9 Genealogie Programme
2.9.1 Wo finde ich genealogische Programme im Netz?
2.9.2 Was leisten genealogische Hilfsprogramme?
2.9.3 Wie finde ich ein für meine Zwecke passendes Programm?
2.9.4 Wozu dient das Gedcom-Format?
2.9.5 Wie kann ich meine Daten in eine Webseite umwandeln?
2.9.6 Wo erhalte ich Hilfe für das Programm xyz?
2.9.7 Welche Programme erlauben einen großformatigen Ausdruck?
2.10 Veröffentlichung der eigenen Ergebnisse
2.10.1 Warum sollte ich eigene Ergebnisse überhaupt veröffentlichen?
2.10.2 Welche Möglichkeiten der Veröffentlichung gibt es?
2.10.3 Wo erhalte ich Hilfe bezüglich meiner genealogischen Homepage?
2.10.4 Was ist hinsichtlich des Datenschutzes zu beachten?
2.11 Literatur
2.11.1 Wie komme ich an das Buch xyz?
2.11.2 Welche Bücher gibt es speziell für Einsteiger?
2.11.3 Welche Bücher beschäftigen sich mit der Namenkunde?
2.11.4 Sind auch genealogische Zeitschriften erhältlich?
3 Schlußbemerkungen
3.1 Danksagung und Versionsinfo
Diese Liste der häufig gestellten Fragen und
Antworten möchte sowohl den Neulingen der im deutschsprachigen Raum
recherchierenden Ahnen- und Familienforschern, als auch denjenigen
Genealogen die im Umgang mit dem Use- und Internet, zum Zwecke der
Forschung, noch wenig Erfahrung mitbringen, Einstiegshilfen und
Kontaktadressen anbieten.
| Bitte prüfen Sie vor dem Absenden einer Nachricht, ob Ihre Frage nicht schon in der FAQ ausreichend beantwortet wird. So kann das mehrmalige Stellen identischer Fragen verhindert werden (siehe auch Punkt 1.2.3). |
Die FAQ wird, sofern erforderlich, laufend ergänzt und regelmäßig in der Newsgroup gepostet. Die Kurzversion (Inhaltsverzeichnis) wird monatlich, die vollständige Version der FAQ dagegen vierteljährlich gepostet. Die jeweils aktuellste Version kann hier eingesehen werden: http://www.genealogienetz.de/faqs/dsg-faq.html
Allgemeines Grundlagenwissen zum Usenet erhält man unter:
http://www.kirchwitz.de/~amk/dni/erste-schritte
http://www.kirchwitz.de/~amk/dni/usenet-einfuehrung
http://www.springstubbe.net/usenet/index.htm
de.newusers.questions
de.newusers.info
Fragen zu Newsreadern kann man, je nach Software, hier stellen:
de.comm.software.crosspoint
de.comm.software.forte-agent
de.comm.software.gnus
de.comm.software.mozilla.mailnews
de.comm.software.outlook-express
Wenn es keine spezielle Gruppe gibt: de.comm.software.newsreader
Die mit am weitesten verbreitete Software, die als
Newsreader eingesetzt wird, ist "Outlook Express" von Microsoft. Da die
Grundeinstellungen des OE diesbezüglich jedoch Unzulänglichkeiten
aufweisen können, empfiehlt es sich die Hinweise und Ratschläge
folgender Webseiten zu beherzigen:
http://www.oe-faq.de/
http://www.wschmidhuber.de/oeprob/
http://home.in.tum.de/~jain/software/oe-quotefix/ (englisch)
Abhängig von den Einstellungen des Newsservers und
des Newsreaders werden ältere Mitteilungen nicht mehr angezeigt. Dies
bedeutet jedoch nicht, dass diese Nachrichten gänzlich gelöscht worden
wären. Einzusehen sind die früheren Beiträge dieser Gruppe unter: http://groups.google.com/groups?hl=de&group=de.sci.genealogie
Es mag sich auch empfehlen, dieses Archiv vor dem Posten zu
durchsuchen, um das mehrmalige Stellen identischer Fragen zu vermeiden.
Gar nicht gern gesehen ist das Abschicken reiner
"Test-Postings" in die Newsgroup, die den Lesern nur unnötige
Ladezeiten verursachen. Für derartige Testzwecke gibt es zudem eigens
vorgesehene Newsgroups:
alt.test
de.test
misc.test
Siehe auch: http://www.afaik.de/usenet/faq/testen/
Die Gruppe de.sci.genealogie gehört zur Hierarchie
der de.* Newsgroups. "de." steht dabei für "deutschsprachig", Ihre
Beiträge sollten daher wenn möglich entsprechend in deutsch verfasst
sein. Englischsprachige Beiträge gehören dagegen besser nach
soc.genealogy.german. Weitere, den deutschen Sprachraum betreffende,
Newsgroups neben dsg sind:
fido.ger.genealogy
maus.wissenschaft.genealogie
soc.genealogy.german (FAQ: http://www.genealogienetz.de/faqs/sgg-faq.html)
In der Charta (Definition) einer Newsgroup ist
festgelegt, wozu die Newsgroup dient und zu welchen Themen Postings
erwünscht sind oder nicht. Die Charta der Gruppe de.sci.genealogie kann
hier eingesehen werden:
http://www.dana.de/mod/chartas/de.html#de.sci.genealogie
Die Netiquette ("Etikette im Netz") stellt eine Übereinkunft über das erwünschte Verhalten im Netz dar. Dazu gehört selbstverständlich nicht nur ein gepflegter Umgangston, sondern auch Nachfolgendes:
Nobody is perfect - Schreibfehler können sich schon mal einschleichen. Worauf man jedoch verzichten sollte ist eine durchgehende Groß- oder Kleinschreibung, was den Text schlecht lesbar macht. Großschreibung wird im Netz zudem mit SCHREIEN gleichgesetzt und ist daher unhöflich. Eine Ausnahme in der Genealogie bildet die Großschreibung von FAMILIENNAMEN, um diese in einem Beitrag leichter erkennbar zu machen.
Im deutschsprachigen Usenet (de.*) ist es üblich unter dem realen Namen zu posten ("Vorname Nachname"). Da einige Newsreader zudem Mitteilungen pseudonymer Autoren ausfiltern, liegt die Verwendung eines Realnamens im eigenen Interesse - sofern man gelesen werden möchte. Denken Sie immer daran, dass Sie sich im Usenet nicht mit Maschinen, sondern mit anderen Menschen unterhalten.
Siehe: http://www.shopsite.com/help/4.3/de-DE/sc/exp/usenet.html
Die Newsgroup bietet Platz und Gelegenheit für Diskussionen,
Ratschläge, Fragen und Antworten; kommerzielle Werbung gehört dagegen
jedoch in diese eigens dafür vorgesehene Newsgroup: soc.genealogy.marketplace
Im Usenet wird
jemand als "Troll" bezeichnet, der - zumeist unter Mißachtung der
Charta und Netiquette - nur darauf aus ist, andere zu ärgern und zu
provozieren. Bestes Gegenmittel: den Troll ignorieren und ihm damit
keine weitere "Nahrung" - gemäß dem Motto "Don't feed the troll!" - anbieten. Näheres dazu unter:
http://www.rhusmann.de/kuerzel/kuer80q6.htm#ytroll
Gleiches
gilt im Übrigen auch für Spam: Schreiben Sie bitte keine Antworten
darauf, denn einige Leser haben möglicherweise bereits entsprechende
Filter gesetzt um diesen Spam erst gar nicht zu sehen. Erst durch die
darauf gepostete Antwort kommt der Spam (im Zitat) bei diesen Lesern
wieder zum Vorschein.
Wird auf einen Beitrag geantwortet, ist es üblich, den Text auf welchen Bezug genommen wird, zu zitieren, um den Zusammenhang erkennen zu lassen. Dabei gilt es folgendes zu beachten, um eine gute Lesbarkeit des eigenen Artikels zu erreichen:
Die Einleitungszeile, welche vielfach vom Newsreader vorgegeben wird, hat häufig die Form von:
"Max Mustermann" <Max.Mustermann@beispiel.de> schrieb im Newsbeitrag
news:1ABCDEFG.1234567@beispiel.de...
Eine
derart ausführliche Einleitungszeile wird von einigen Lesern nicht nur
als störend empfunden - sie ist sogar überflüssig, da sowohl die
sogenannte Message-ID, die eMail, als auch die Newsgroup bereits im
Header aufgeführt wird. Eine Einleitungszeile der Form "Max Mustermann schrieb:"
ist daher völlig ausreichend. (Die Angabe der eMail mag dann sinnvoll
sein, wenn es mehrere Poster mit dem gleichen Namen in der NG gibt.)
Es ist wünschenswert nur das zu quoten, worauf unmittelbar Bezug genommen wird. Text auf den nicht eingegangen wird, sollte gelöscht ("gesnippt") werden - kein unnötiges "Fullquote" produzieren!
Zur Kenntlichmachung eines Zitats ist das Größerzeichen gefolgt von einem Leerzeichen "> " am weitesten verbreitet und akzeptiert.
Es ist darauf zu
achten, dass die zitierten Zeilen nicht zu lang sind, da sie ansonsten
aufgrund ihrer (Über-)Länge automatisch umgebrochen werden. So ensteht
ein schlecht lesbares und unschönes "Kammquoting" - siehe
untenstehendes Beispiel. Üblicherweise liegt die maximale Zeilenlänge
bei etwa 80 Zeichen.
> Dies ist ein Beispiel für
ein
> Kammquoting, das entsteht
wenn
> man die Zeilen des Zitats
zu
> lang werden läßt.
Die landesübliche Leserichtung ist von links nach rechts und von oben nach unten. Da das Zitat als Bezugspunkt dient, ist es unlogisch, wenn die Antwort vor der Fragestellung erfolgt. Der Antworttext sollte also unter dem Zitat stehen. Eine denkbar schlechte Kombination ist ein "Fullquote" mit darüberstehendem Antworttext - auch als "ToFu" bezeichnet ("Text oben - Fullquote unten").
Eine Leerzeile zwischen dem vorangegangenem Zitat und der zugehörigen Antwort erleichtert dem Leser beides besser und auf einen Blick voneinander unterscheiden zu können.
Der Betreff sollte erkennen lassen worum es im
Posting geht. Formulieren Sie diesen dabei bitte nicht zu allgemein.
Ein Betreff wie z. B. "Hilfe!", "Ahnenforschung", "Auskunft" oder "Anfrage"
ist praktisch genau so überflüssig und nichtssagend wie ein fehlender
Betreff. Schreiben Sie keinen halben Roman, aber trotzdem genug, um
schon dem Betreff entnehmen zu können, worum es in Ihrem Beitrag geht.
Dazu reichen meist schon ein paar Worte - im Idealfall läßt sich ein
Betreff schon mit einem Blick erfassen und ist trotzdem informativ.
Ähnlich einer Zeitungs-Überschrift kann der Betreff darüber
entscheiden, ob Ihr Beitrag die Leserschaft erreicht oder nicht.
Bedenken Sie in diesem Zusammenhang ebenso, dass sich auch ältere
Beiträge noch anzeigen lassen (siehe 1.2.3)
und jemand der Ihnen eventuell eine wertvolle Antwort zukommen lassen
könnte, erstmal in der Lage sein muß, Ihren Beitrag finden zu können -
ein aussagekräftiger Betreff kann dazu beitragen.
Einige in dsg immer wiederkehrende Beiträge haben folgende Themen:
| Sorgen Sie im gegebenen Fall bitte dafür, dass aus dem Betreff hervorgeht, in welche Kategorie Ihr Beitrag gehört. Oftmals gibt es in den Newsgroups hierzu festgelegte und vereinbarte Schlüsselbegriffe (sogenannte "Tags") für den Betreff, die in eckige Klammern gesetzt werden. Dies erleichtert es anderen Lesern beispielsweise, die Beiträge zu filtern. Ein paar Vorschläge für obige Kategorien: [Lesehilfe], [Latein], [Ort], [Name], [Suche], [Programm], [Begriff], [Gedcom]. Durch eine zusätzliche Angabe läßt sich daraus ein kurzer und dennoch aussagekräftiger Betreff erstellen. |
Die Genealogie ist eine Hilfswissenschaft der Geschichte und befaßt sich mit den Zusammenhängen zwischen Menschen und deren Abstammung. Sie wird gemeinhin auch als Familienkunde und Ahnenforschung bezeichnet. Die Genealogie entstand im Mittelalter, da es zum Teil erforderlich war die adlige Abstammung urkundlich nachzuweisen. Die Genealogie wird heutzutage nicht mehr nur rein wissenschaftlich angewendet, sondern auch als Hobby.
Die Ahnentafel (Aszendententafel) zeigt die direkten Vorfahren der Ausgangsperson (Proband) an. Die Ahnentafel zeigt also von der Gegenwart in die Vergangenheit. Üblicherweise werden dabei die einzelnen Personen nach Kekule (siehe Punkt 2.1.5) nummeriert. Die Ahnentafel kann grafisch oder in Listenform dargestellt werden. Eine solche Auflistung bezeichnet man dann als Ahnenliste.
Der Stammbaum zeigt die Nachkommen einer bestimmten Person an. Ausgangsperson (Proband) ist hierbei der Stammvater, dessen Nachkommen im Stammbaum auf den Ästen dargestellt werden. Der Stammbaum zeigt somit von der Vergangenheit in die Gegenwart. Eine andere Bezeichnung für den Stammbaum ist Nachfahrentafel oder Deszendententafel. (Vorsicht: Nicht selten wird die - auch dem Laien geläufige - Bezeichnung "Stammbaum" mit der Aszendententafel verwechselt.)
Eine Stammlinie, auch als Stammreihe oder Abstammungslinie bezeichnet, zählt nur die Vorfahren, die zum Vaterstamm gehören auf, also nur den Vater des Probanden, dessen Großvater väterlicherseits, wiederum dessen Vater und so fort. Die Stammlinie verfolgt damit den Mannesstamm, der (i. d. R.) den Familiennamen trägt.
Bei wachsender Zahl ermittelter Ahnen kommt man kaum mehr um eine systematische Nummerierung - bei der jeder Person eine eindeutige Nummer zugeordnet wird - herum. Dies erkannte auch der Mathematiker Stephan Kekule von Stradonitz (1863 - 1933) und entwickelte 1898 für diesen Zweck ein einfaches und logisches Nummerierungssystem - auch als "Sosa-Stradonitz-System" bekannt, das sich mit folgenden Regeln vollständig definieren läßt:
Übersichten mit den Verwandtschaftsgraden und Fachwörtern finden Sie hier:
http://www.ghgrb.ch/genealogicalIntroduction/verwandtschaft.html
http://www.frank-schnell.de/verwandtschaft.htm
* geboren ~ getauft o verlobt oo verheiratet + gestorben x gefallen [] begrabenDetaillierte Übersichten finden sich unter:
Online-Lexikon mit genealogischen Begriffen:
http://ahnenforschung.net/cgi-bin/lexikon/lexikon.cgi
Auflistung alter Berufsbezeichnungen:
http://wiki.genealogy.net/index.php/Kategorie:Berufsbezeichnung
Auflistung alter Krankheitsbezeichnungen:
http://wiki.genealogy.net/index.php/Kategorie:Krankheitsbezeichnung
Online-Nachschlagewerke (Duden Familiennamen, Geografische Namen, Vornamen, Abkürzungen, u.v.m.):
http://www.xipolis.net/suche/
Eine Tabelle zur Umsetzung von alten Maßen in heutige Einheiten findet sich unter:
http://wiki.genealogy.net/index.php/Flächenmaße
http://wiki.genealogy.net/index.php/Längenmaße
http://wiki.genealogy.net/index.php/Gewichtsmaße
Deutsches Rechtswörterbuch (DRW):
http://www.rzuser.uni-heidelberg.de/~cd2/drw/frameset.htm
Online einsehbare (alte) Lexika/Wörterbücher:
Ahnenforschung beginnt "im Normalfall" bei einem
selbst bzw. in der eigenen Familie. Der erste Schritt wird also sein,
noch lebende Verwandte über die Vorfahren zu befragen. Die wichtigsten
Daten, die Sie dabei erfassen sollten, sind Angaben (Datum und Ort) zu:
Geburt/Taufe, Eheschließung, Tod/Beerdigung. Ob und wie detailliert Sie
weitere Daten erfragen (etwa zu Taufpaten, Schulausbildung,
Militärdienst, Trauzeugen, Wohnort, Beruf, Besitzverhältnissen etc.)
bleibt natürlich Ihnen überlassen. Vergessen Sie auch nicht, Dokumente
zu sichten, die womöglich auf dem Dachboden schlummern und ihren
Ein wichtiger Ratschlag: Suchen Sie bereits frühzeitig den Kontakt mit anderen Mitforschern, siehe Punkt 2.4.2.
| Beachten Sie, dass die Ahnenforschung, ausgehend vom Probanden, Generation für Generation in Richtung Vergangenheit betrieben wird. Die Nachkommensforschung erfolgt entsprechend in umgekehrter Richtung. Das Wichtigste ist in beiden Fällen, Generationen nicht zu überspringen. Dies würde Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit nur auf Irrwege führen. |
Das ist eine Frage die sich gewiß nicht pauschal
beantworten läßt. Ob dies überhaupt Sinn macht, hängt in erster Linie
von der Zahl der Namensträger ab - nicht zuletzt ist das natürlich auch
ein Kostenfaktor. Aussicht auf Erfolg werden Sie mit dieser Methode am
ehesten dann haben, wenn die Zahl der Namensträger überschaubar gering
ist, oder andersherum ausgedrückt: Das Anschreiben einiger
Müller-Namensträger - in der Hoffnung dass jemand darunter ist, der
Ihnen Auskunft zu Ihren Müller-Ahnen machen kann - ist ziemlich
hoffnungs- und sinnlos. (Die Häufigkeit eines Familiennamens können Sie
leicht mit Hilfe einer Telefonbuch-CD abschätzen; siehe auch Punkt 2.4.7.)
Weitere Informationen und eine Briefvorlage stellt Henning Böttcher zur Verfügung:
http://homepage.sunrise.ch/homepage/boettche/briefvorlage_forschungsanfrage.htm
Die aus Adreßkalendern hervorgegangenen Adressbücher
können dem Genealogen eine wichtige Hilfestellung sein. So läßt sich
mit ihrer Hilfe, noch bevor andere Quellen (Kirchenbücher, Standesamt,
etc.) zum Einsatz kommen, beispielsweise feststellen, ob und zu welcher
Zeit eine gesuchte Person am Ort gewohnt hat. In der Regel reichen die
historischen Adressbücher in die Zeit des 20. und 19. - vereinzelt auch
ins 18. Jahrhundert zurück. Die Adressbücher lassen sich meist über die
Fernleihe (siehe Punkt 2.11.1) aber auch kommunale Archive (siehe Punkt 2.3.4) beschaffen. Online einsehbare Adressbücher finden Sie unter 2.4.3.
Eine (unvollständige) Auflistung der verfügbaren historischen
Adressbücher finden Sie auf den Seiten 341 bis 369 im "Taschenbuch für
Familiengeschichtsforschung" (siehe Punkt 2.11.2).
Standesämter bestehen in Deutschland seit dem 1.
Januar 1876 (im Rheinland seit 1792, in Hessen-Nassau seit 1803, in
Westfalen seit 1808, in Hannover seit 1809 und in Preußen seit 1874)
entsprechend weit zurück können Sie dort Auskünfte (schriftlich oder
auch direkt vor Ort) über Ihre Vorfahren erhalten. (Zu beachten ist
dabei jedoch, dass nicht alle schon vor 1876 bestehenden Standesämter
durchgehend tätig waren. Erst ab 1876 ist von einer durchgehenden
Tätigkeit auszugehen.) Die Geburten, Eheschließungen und Sterbefälle
werden von den zuständigen Standesämtern in sogenannte Register
eingetragen. Durch §61 PSTG ist dabei geregelt, dass nur Personen, auf
die sich der Eintrag bezieht sowie deren Ehegatten, Vorfahren und
Abkömmlinge Einsicht verlangen können. Bei einer schriftlichen Anfrage
ist es daher wichtig, dass Sie angeben, wie Sie zur gesuchten Person
verwandt sind. Ausnahme: Wer über eine Vollmacht eines Berechtigten
verfügt, kann Einsicht an dessen Stelle verlangen.
Eine
besondere Stellung unter den Standesämtern nimmt das "Standesamt I" in
Berlin ein: Neben der Funktion als Zentralstandesamt nimmt es auch die
Aufgabe als Auslandsstandesamt der Bundesrepublik Deutschland und
Ersatzstandesamt für die ehemaligen deutschen Ostgebiete, wahr. Nähere
Einzelheiten dazu erhalten Sie hier:
http://www.berlin.de/standesamt1/index.html
Briefvorlage zur schriftlichen Anfrage bei Standesämtern:
http://www.genealogienetz.de/misc/letters/let-off-d.html
Kirchenbücher werden in Deutschland zwar seit dem
16. Jahrhundert geführt, eine Vielzahl dieser Matrikeln ist jedoch im
Verlauf des 30jährigen Krieges verloren gegangen. Die meisten Bücher
datieren daher zurück bis in die Zeit um 1648, oftmals liegen
lückenlose Aufzeichnung aber auch erst ab etwa 1700 vor. In den Büchern
wurden die kirchlichen Ereignisse (Taufe, Trauung und Beerdigung)
festgehalten. (Beachten Sie dabei, dass erst bei späteren Eintragungen
zusätzlich zu den Tauf- und Beerdigungsdaten auch Angaben zum
tatsächlichen Geburts- und Sterbetag gemacht wurden.) Wo Sie die
Kirchenbücher der betreffenden Pfarrei einsehen können, läßt sich
entweder beim jeweiligen Pfarrbüro oder im zuständigen Bistumsarchiv
erfragen (siehe Punkt 2.3.2).
Briefvorlage zur schriftlichen Anfrage bei Pfarrämtern:
http://wiki.genealogy.net/index.php/Vorlage_für_einen_Brief_an_eine_Kirche
Briefvorlage zur schriftlichen Anfrage bei Archiven:
http://www.genealogienetz.de/misc/letters/let-arc-d.html#german
Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten
Tage (Mormonen) unterhält das umfassendste Archiv mit verfilmten
genealogischen Dokumenten. Diese mikroverfilmten Unterlagen lassen sich
bestellen und bei der nächstgelegenen Forschungsstelle einsehen. Diese
Forschungsstellen (FHC - "Family History Center") finden Sie hier:
http://home.t-online.de/home/birgit_wendt/FHC.htm
http://www.familysearch.org/Eng/Library/FHC/frameset_fhc.asp
Die Vorgehensweise, Gebühren und Benutzerhinweise erfahren Sie unter:
http://wiki.genealogy.net/index.php/Genealogische_Forschungsstellen
http://www.genealogienetz.de/faqs/LDS.html
Informationen zu den Batchnummern gibt es hier:
http://wiki.genealogy.net/index.php/Batchnummern
http://batchnummern.de/
http://www.genealogienetz.de/faqs/batch_faq.html
http://www.siebes.de/html/igi.html
Weiterführende Informationen und Hilfen erhalten Sie unter:
http://www.familysearch.org/Eng/helps/
http://www.familysearch.org/Eng/Library/FHLC/frameset_fhlc.asp
http://www.kirche-jesu-christi.org/
http://www.genealogienetz.de/lds/katalogsuche.html
Schon seit geraumer Zeit bieten Firmen - zuletzt ist
hier "Steinadler" in die Schlagzeilen geraten - Familienchroniken zu
bestimmten Familiennamen an. Diese bestehen im Wesentlichen nur aus
einem allgemeinen Teil - der bei allen Chroniken stets identisch ist -
und einer Namensauflistung die höchstwahrscheinlich nur einem
Telefonverzeichnis entnommen wurde. Genealogische Zusammenhänge sind
daraus wohl eher nicht zu entnehmen. Allgemein läßt sich der Ratschlag
ableiten, dass Sie einem fragwürdigen Angebot mit gesundem Mißtrauen
gegenübertreten sollten. Dies sollten Sie vor allem dann tun, wenn die
Bezahlung im voraus fällig ist oder die Chronik für einen sehr häufigen
Familiennamen gültig sein soll (eine umfassende "Müller-Chronik" dürfte
wohl ganze Bücherschränke füllen...)
Weitere Informationen erhalten Sie unter: http://tipps.ahnenforschung.net/steinadler.html
Einführung in die Praxis der Familienforschung:
http://tipps.ahnenforschung.net/praxis/
Anfängertipps zur Genealogie im deutschen Sprachraum:
http://wiki.genealogy.net/index.php/Tipps_für_Anfänger
Anleitung zur Familienforschung in Bayern:
http://www.gda.bayern.de/famfor.htm
Genealogische Tipps für Anfänger:
http://www.reinhardriepl.homepage.t-online.de/tipps.htm
Ja.
(Vorsicht: Die Behandlungskosten werden derzeit noch von keiner bekannten Krankenkasse übernommen.)
Eine allgemeine Einführung in den Umgang mit den Quellen eines Archives bietet "Ad fontes":
http://www.adfontes.unizh.ch/1000.php
Da man in den Archiven die Quellen in der Regel selbst lesen kann (und
muß), ist es nötig sich mit den damaligen Schriftformen auseinander zu
setzen. Siehe dazu auch unter Punkt 2.7.1.
Briefvorlage zur schriftlichen Anfrage bei Archiven:
http://www.genealogienetz.de/misc/letters/let-arc-d.html#german
Kirchenbücher (siehe Punkt 2.2.5)
befinden sich im Normalfall entweder beim betreffenden Pfarramt oder im
zuständigen Archiv der Diözese. Wichtig dabei ist zu wissen, welcher
Glaubensgemeinschaft die gesuchten Ahnen angehörten. Bevor man sich auf
die Suche in den Kirchenbüchern stürzt, sollte man prüfen, ob es nicht
bereits fertige (Orts-)Familienbücher gibt (siehe Punkt 2.4.4 und Punkt 2.4.5) die Auskunft geben können.
Eine Übersicht zu evangelischen und katholischen Archiven in Deutschland findet sich unter:
http://www.archivschule.de/content/30.html
Österreichische Kirchenarchive:
http://www.oesta.gv.at/deudiv/arch_oe.htm#3. Kirchenarchive
Sind die kirchlichen Archive ausgeschöpft kann man
das "Ahnen-Grundgerüst" mit Daten der staatlichen Archive auffüllen.
Quellen die man dort einsehen kann, sind beispielsweise
Grundsteuerkataster, Verehelichungsakten, Heimatakten,
Gewerbekonzessionsakten, Nachlassakten, Vormundschaftsakten,
Baugesuche, Personalakten, Militärkonskriptionen, Briefprotokolle,
Urbare, Salbücher, Steuerbücher, Gerichtsakten usw. Interessant ist es
außerdem zu wissen, dass Staatliche Archive z. T. auch
Pfarrmatrikelzweitschriften im Bestand führen. Diese mußten für die
Landgerichte (Bezirksämter) geführt werden (regelmäßig für den Zeitraum
zwischen ca. 1825 und 1875) und sind - soweit noch erhalten - in den
Staatsarchiven archiviert. Dies ist besonders dann hilfreich, wenn man
das Kirchenbuch selbst nicht einsehen kann.
Eine Auflistung Staatlicher Archive in Deutschland finden Sie unter:
http://www.archivschule.de/content/23.html
Österreichische Staats- und Ladesarchive:
http://home.bawue.de/~hanacek/info/aarchive.htm
http://www.oesta.gv.at/deudiv/arch_oe.htm#1. Landesarchive
Schweizerisches Bundesarchiv:
http://www.bar.admin.ch/bar/engine/Home
Landesarchiv Liechtenstein:
http://www.la.llv.li/
Polnische Staatsarchive:
http://www.archiwa.gov.pl/
Tschechische Archive:
http://www.genealogienetz.de/reg/SUD/crarch-info.html
http://www.mvcr.cz/vozidla/peva/index.php?lang=de
Auch die Archivalien kommunaler Archive können für
einen Heimat- und Familienforscher von Interesse sein. Zu den Beständen
kommunaler Archive kann zum Beispiel folgendes gehören: Amtsbücher,
Rechnungen, Akten der kommunalen Verwaltung, archivierte
Regionalzeitungen, Fotos, Steuerlisten, Einwohnermelderegister,
Kataster u. ä.
Hier eine Auflistung deutscher kommunaler Archive die im Netz zu finden sind:
http://www.archivschule.de/content/29.html
(Da nicht alle Stadt-, Gemeinde- und Kreisarchive im Netz vertreten
sind, erhebt diese Übersicht natürlich keinen Anspruch auf
Vollständigkeit. Das Vorhandensein eines örtlichen Archives läßt sich
gewiß per Anruf oder eMail von der betreffenden Gemeinde in Erfahrung
bringen.)
Anschriften kommunaler Archive in Österreich:
http://www.oesta.gv.at/deudiv/arch_oe.htm#2. Stadtarchive
Die Wehrmachtsauskunftstelle (WASt) Berlin verwahrt
Schriftgut der ehemaligen deutschen Wehrmacht und anderer militärischer
bzw. militärähnlicher Verbände des II. Weltkrieges:
http://www.com-de.pair.com/WASt/index.htm
Krankenbuchlager - die zentrale deutsche Sammelstelle für die
Krankenunterlagen aus beiden Weltkriegen sowie für die
Versorgungsunterlagen der damaligen Reichsversorgungsdienststellen:
http://www.berlin.de/SenGesSozV/lageso/kbl.html
Auch Staatsarchive (siehe Punkt 2.3.3)
verfügen zum Teil über Militärkonskriptionen und Stammrollen. Dem
Bayerischen Hauptstaatsarchiv ist beispielsweise ein "Kriegsarchiv"
angegliedert, das Originalunterlagen der Bayerischen Armee bis 1918
verwahrt.
Weitere Quellen und Auskünfte kann die "Zentrale Nachweisstelle" (in Aachen) des Bundesarchivs geben:
http://www.bundesarchiv.de/
Über gefallene Kriegsteilnehmer kann der "Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V." Auskunft geben:
http://www.volksbund.de/
Der Suchdienst des "Deutschen Roten Kreuzes" für vermißte Angehörige im
Zweiten Weltkrieg bietet auch Nachforschungen nach Kriegs- und
Zivilgefangenen sowie Auskünfte über Kriegsgefangenschaft an:
http://www.rotkreuz.de/suchdienst
Verein zur Klärung von Schicksalen Gefallener und Vermisster e.V.:
http://www.vermisst-gefallen.net/
Fragestellungen in der Form "Wer kann mir etwas zu Schmidt sagen?" oder typische Anfragen wie "Ich suche alles zum Namen xyz"
sind viel zu vage um darauf eine konkrete Antwort geben zu können -
insbesondere wenn es sich um geläufige/häufige Namen handelt.
| Um brauchbare Antworten zu bekommen, ist es daher nötig die Suchanfrage zu präzisieren: Machen Sie zumindest zusätzliche Angaben darüber, wo die gesuchte Person/Familie gelebt hat und in welchem Zeitraum dies war. |
Es gibt mehrere Anlaufstellen, um Forscher zu
finden, die in gleichen Regionen oder gar nach den selben Namen und
Ahnen suchen. Neben der Möglichkeit sich in Newsgroups, Chats,
(regionalen) Mailinglisten (siehe Punkt 2.4.6) und Foren umzuhören, bieten sich regionale Vereine (siehe Punkt 2.4.8)
an. Daneben finden sich im Netz auch Auflistungen von Ahnenforschern
und den gesuchten bzw. erforschten Namen. Hier sei an erster Stelle
"FoKo" (Forscher-Kontakte) genannt:
http://foko.genealogy.net/
http://www.genealogienetz.de/faqs/foko_faq.html
Weitere Auflistungen finden sich unter:
http://www.ahnenlotse.de/
Ahnenforscher-Chat:
http://www.ahnenforschung.net/chat/
Regionale Foren finden Sie unter:
http://www.ahnenforschung.org/index.php
http://www.ahnennetz.de/forum/
http://www.ahnen-und-wappen.de/index.html
Womöglich haben Sie auch Erfolg, wenn Sie nach Webseiten anderer
Forscher Ausschau halten. Benutzen Sie dazu eine gängige Suchmaschine,
z. B. http://www.google.de/
und lassen Sie nach dem gewünschten Familiennamen und einem
zusätzlichen Stichwort, wie z. B. "Ahnenforschung" oder "Genealogie"
suchen.
Abfrageseite der LDS (Mormonen):
http://www.familysearch.org/Eng/Search/frameset_search.asp
Historische Adressbücher aus Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Ostpreußen, Pommern, Schlesien und Thüringen:
http://www.adressbuecher.net/
Berliner Adressbücher der Jahre 1799 bis 1943:
http://adressbuch.zlb.de/
Heidelberger Adressbücher der Jahre 1839-1945:
http://adrHD.uni-hd.de/
GedBas - Genealogische Datenbasis:
http://gedbas.genealogy.net/index.jsp
Abfrageseite von Ancestry.com: (englisch)
http://www.ancestry.com/
Datenbank
der in Tageszeitungen veröffentlichten Familienanzeigen
(Geburtsanzeigen, Heiratsanzeigen, Todesanzeigen, Verlobungen,
Konfirmationen, etc.):
http://db.genealogy.net/familienanzeigen/
Fernabfrage aller relevanten nationalen und internationalen Datenbanken:
http://fernabfrage.ahnenforschung.net/
Surname-Navigator (Vorsicht, es öffnen sich viele Fenster beim Start der Suche):
http://www.surnamenavigator.org/
Nach Ein-/Auswanderern kann hier gesucht werden:
http://www.castlegarden.org/ (englisch)
http://db.genealogy.net/maus/gate/index.php
http://www.dausa.de/
http://home.att.net/~arnielang/shipgide.html (englisch)
http://home.att.net/~wee-monster/onlinelists.html (englisch)
http://www.ellisislandrecords.org/ (englisch)
http://www-personal.umich.edu/~cgaunt/pass.html (englisch)
Durchsuchen Sie ferner die unter 2.4.2 angegebenen Seiten sowie die online gestellten Ortsfamilienbücher (Siehe Punkt 2.4.5).
Verwenden Sie für Ihre Anfragen in der Gruppe dsg bitte das Schlüsselwort [Suche] im Betreff. (Siehe Punkt 1.3.3) Berücksichtigen Sie bei Ihrer Anfrage bitte auch den Punkt 2.4.1.
Ja. Siehe: http://wiki.genealogy.net/index.php/Kategorie:Ortsfamilienbuch
Ja. Siehe: http://www.online-ofb.de/
Ähnlich wie in der Newsgroup, können Sie durch die
Teilnahme an einer Mailingliste mit einer einzigen Nachricht viele
Leser auf einmal erreichen. (Listen und Newsgroups sind jedoch
grundsätzlich etwas verschiedenes, was häufig durcheinandergeschmissen
wird - de.sci.genealogie
läßt sich zwar auch gespiegelt als Liste nutzen, ist aber im Grunde
keine Liste.) Da sich die meisten genealogischen Listen auf einen
bestimmten Familiennamen oder eine begrenzte Region beziehen, sind sie
für gewöhnlich zur gezielten Forschung (und namens-/ortsspezifische
Anfragen) eine besser geeignete Anlaufstelle, als eine Newsgroup.
Übersichten über verfügbare (deutsch- und englischsprachige) Listen finden Sie hier:
http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/
http://www.rootsweb.com/~jfuller/gen_mail_country-ger.html
http://lists.rootsweb.com/
Deutschland: http://www.telefonbuch.de/
Österreich: http://www.herold.at/
Schweiz: http://tel.search.ch/
Italien (Südtirol): http://www.paginebianche.it/
Sammlung weiterer Telefonbücher weltweit: http://www.infobel.com/teldir/
Seiten genealogischer Vereine, Arbeitsgruppen sowie überregionaler Organisationen:
http://www.genealogienetz.de/vereine/index.html
http://www.ahnenforschung.net/dir/de/org/vereine
http://wiki.genealogy.net/index.php/Kategorie:Genealogische_Institution
Folgende Seiten bieten Ihnen Informationen zum Thema Adel:
http://home.foni.net/~adelsforschung/
http://www.adelsrecht.de/
http://www.ahnennetz.de/forum/viewforum.php?f=30
http://ahnenforschung.net/dir/de/adel/
Versuchen Sie den gesuchten Ort zuerst mit Hilfe von GOV ("Genealogisches Ortsverzeichnis") zu finden:
http://gov.genealogy.net/index.jsp (alte Version)
http://gov-neu.genealogy.net/search-form.jsp (neue Version)
Hilfreich bei der Suche können die schon angegebenen
Seiten und Verweise sein, die teils auch eine phonetische Suche nach
Ortsnamen zulassen. Erweiterte Ortsnamen lassen sich leicht finden,
wenn die Suche auch einzelne Zeichenfolgen findet bzw.
Platzhalter/Wildcards berücksichtigt. Sofern man weiß, wo der Ort in
etwa zu finden sein müßte, kann es auch lohnenswert sein, gedruckte
Ortsverzeichnisse (oft genügt schon das Ortsregister des regionalen
Telefonbuches), genaue Atlanten (Maßstab 1:100.000) oder Wanderkarten
(Maßstab 1:50.000) sowie heimatkundliche Unterlagen zu konsultieren.
Eingemeindete Orte lassen sich oftmals noch aufspüren, da ihre früheren
Ortsnamen in Straßennamen aufgegangen sind. (Die Suche nach
Straßennamen ist beispielsweise mittels Telefonbuch-CD möglich.)
Zu lateinischen Ortsnamen siehe Punkt 2.7.3.
Verwenden Sie für Ihre Anfragen in der Gruppe dsg bitte das Schlüsselwort [Ort] im Betreff. (Siehe Punkt 1.3.3)
Neben Namenkundlicher Literatur (siehe Punkt 2.11.3) gibt es auch folgende Online-Quellen und Foren:
Es gibt Namen, deren Schreibweisen sich im Laufe der
Zeit ihrer Existenz (durch Sprachentwicklung, Dialekt, Lautvarianz)
derart verändert haben, dass man die ursprüngliche Form und Bedeutung
nicht mehr ohne weiteres erkennen kann. Ein wichtiger Grundsatz lautet
deshalb:
| "Erst Namengeschichte und dann erst Namendeutung!" |
| Das WIE, WANN und WO kann in Zweifelsfällen weiterhelfen die Bedeutung eines Namens zu finden. |
Spätestens wenn Sie zur Kirchenbuchforschung übergehen, müssen Sie in der Regel in der Lage sein, die Einträge selbst lesen zu können. Kenntnisse über die früheren Schriften sind dazu unerläßlich. Zur deutschen Schrift gehört beispielsweise die Druckschrift Fraktur sowie die Schreib-/Laufschrift Kurrent und Sütterlin. Neben Online-Quellen gibt es über die Schriftkunde natürlich auch gedruckte Literatur. Exemplarisch seien hier genannt:
Wenn Sie Lesehilfe benötigen ist es nötig den
betreffenden Textausschnitt den Lesern der Gruppe zugänglich zu machen.
Bitte schicken Sie die Bilddatei nicht als Anhang an die Gruppe! Das
Verschicken solcher binärer Dateien wird in Newsgroups generell nicht
gerne gesehen. Es könnte zudem sein, dass die Dateien von einigen
Newsdiensten erst gar nicht angenommen werden, oder bestimmte
Newsreader diese nicht herunterladen, zudem verursachen sie ein
ungleich höheres Transfervolumen (Ladezeit!). Am vorteilhaftesten wäre
es, wenn Sie die Bilddatei im Internet ablegen (Webspace für diesen
Zweck findet sich gewiß kostenlos) und den URL in Ihrem Posting angeben.
Die Aussicht auf eine sichere Entzifferung können Sie erhöhen, wenn Sie folgende Punkte beherzigen:
Versuchen Sie die Bedeutung zunächst mittels dieser Seiten zu ergründen:
http://ahnenforschung.net/cgi-bin/lexikon/lexikon.cgi
http://www.familiengeschichte.de/kb/latein.htm
Eine Auflistung von Ortsnamen und ihren lateinischen Entsprechungen finden Sie unter:
http://www.columbia.edu/acis/ets/Graesse/contents.html
(Wer die Möglichkeit hat, sollte eine Neuausgabe des "Orbis Latinus" von Graesse, Benedict, Plechl, zu Rate ziehen.)
Ein integriertes Latein-Lexikon enthält die Software "GenTools":
http://www.schloeder.net/downgt.php3
Wenn alle eigenen Bemühungen zu nichts führen, kann oft eine Anfrage in
einer Newsgroup zu einer Übersetzung führen. Speziell für Latein gibt
es die Newsgroup alt.language.latin.
Verwenden Sie für Ihre Anfragen in der Gruppe dsg bitte das Schlüsselwort [Latein] im Betreff. (Siehe Punkt 1.3.3)
Ja, für genealogische Texte (in Tschechisch,
Holländisch, Englisch, Französisch, Deutsch und Polnisch) gibt es einen
kostenlosen Übersetzungsdienst der sich aus freiwilligen Teilnehmern
rekrutiert:
http://wiki.genealogy.net/index.php/Transserv
Vor dem Gregorianischen Kalender war der Julianische
in Gebrauch. (Eine Übersicht wo der Gregorianische Kalender zu welcher
Zeit eingeführt wurde, finden Sie auf den Seiten 448/449 in "Familiengeschichtsforschung",
12. Auflage, 2001.) Daneben können Sie aber u. U. auch auf Angaben aus
dem französischen Revolutionskalender oder dem jüdischen Kalender
stoßen. Dies kann es nötig machen, einzelne Daten umzurechnen. Am
komfortabelsten ist es dabei, diese Umrechnung einem Computerprogramm
zu überlassen. Möglich ist dies beispielsweise mit "GenTools" oder
"Kahige" ("Kalenderhilfe für Genealogen"):
http://www.schloeder.net/
http://www.augustin-koblenz.de/kahige.htm
Weiterführende Informationen finden Sie in oben genannter Literatur sowie unter:
http://www.ghgrb.ch/genealogicalIntroduction/kalender_achse.html
http://www.vl-ghw.uni-muenchen.de/chronologie.html
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/gaeste/grotefend/grotefend.htm
Januar: Hartung, Ianuarius, Jänner, Jenner, Eismonat, Erster Monat
Februar: Hornung, Februarius, Feber, Harnung, Regenmonat, Taumond, Schmelzmond, Narrenmond
März: Lenzing, Martius, Lenzmond, Windmonat, Frühlingsmonat, Merz
April: Ostermond, Aprilis, Grünmonat, Ostermonat, Osteren, Wandelmonat, Apprell, Launing
Mai: Wonnemond, Maius, Wonnemonat, Blütemonat, Blütenmonat, Weidemonat
Juni: Brachmond, Brachet, Iunius, Brachmonat, Wiesenmonat, Rosenmonat
Juli: Heuert, Iulius, Heumonat, Heuet, Heumond
August: Ernting, Augustus, Erntemonat, Hitzmonat, Augst, Augstmonat, Eichelmond
September: Scheiding, Herbstmonat, Fruchtmonat, Herpsten, 7ber, 7bris, VIIber
Oktober: Gilbhard, October, Weinmonat, Wynmonat, 8ber, 8bris, VIIIber
November: Nebelung, Wintermonat, Reifmonat, Nebelmonat, Windmonat, 9ber, 9bris, IXber
Dezember: Christmond, Christmonat, Julmonat, Julmond, Wolfmonat, December, 10ber, 10bris, Xber
http://wiki.genealogy.net/index.php/Kategorie:Genealogiesoftware
http://www.genealogie-software.de/
http://ahnenforschungen.de/genlink/Software/Deutsch/
http://productsupport.familysearch.org/supportroot/eng/frameset_products.asp
Eine gute Übersicht genealogischer Programme, mit zum Teil kurzen Anmerkungen, ist hier erhältlich:
http://buschmann.gmxhome.de/af/programme.htm
Neben Programmen zur Erfassung, Verwaltung und
Darstellung der genealogischen (Personen-)Daten gibt es eine breite
Palette von Hilfsprogrammen, die den Genealogen beispielsweise bei
Kalenderberechnungen, der Quellensuche, Erstellung von Webseiten oder
bei der Deutung und Übersetzung alter und lateinischer Ausdrücke helfen.
Hilfsprogramme finden Sie unter:
http://ahnenforschungen.de/genlink/Software/Hilfsprogramme/index.html
http://www.genealogienetz.de/misc/software/hilfsprogramme/index.html
Die große Zahl der verfügbaren Genealogieprogramme
macht die Programmauswahl nicht unbedingt leicht. Verständlich ist da,
dass es nicht möglich ist, ein Programm zu benennen das allen
Anforderungen und persönlichen Vorstellungen gerecht wird. Ausführliche
Testberichte finden Sie in der Zeitschrift "Computergenealogie". Worauf
sollte man bei der Auswahl achten? Folgende Checkliste möchte Ihnen die
individuelle Programmwahl etwas erleichtern:
Gedcom ("GEnealogical Data COMmunication") ist ein
von den Mormonen eingeführtes Format um den Austausch der
genealogischen Daten zu vereinfachen oder überhaupt erst möglich zu
machen. Da Daten im Gedcom-Format programmunabhängig sind, können Sie
Ihre Daten beispielsweise in eine andere Software übernehmen - was z.
B. dann nützlich ist, wenn Sie Ihr Programm wechseln oder den Ausdruck
über ein anderes Programm durchführen wollen. Auch die Daten-Weitergabe
an andere Forscher stellt Dank Gedcom kein Hindernis dar. Zudem sind
bereits etliche Hilfsprogramme erhältlich, die es ermöglichen die
vorliegenden Daten im Gedcom-Format weiterzuverarbeiten um so
beispielsweise eine Webseite daraus erstellen (siehe Punkt 2.9.5).
Weitere Informationen finden Sie unter:
http://ahnenforschung.net/dir/de/software/gedcom/
http://www.familysearch.org/Eng/Home/FAQ/faq_gedcom.asp
http://wiki.genealogy.net/index.php/Gedcom_5.5EL
Für den Erfahrungsaustausch und Diskussionen, das Gedcom-Format betreffend, gibt es die Mailingliste "Gedcom-L":
http://www.rootsweb.com/~nozell/gedcom-l/FAQ/GEDCOM-L.html
Für Anfragen in der Gruppe dsg benutzen Sie bitte das Schlüsselwort [Gedcom] im Betreff. (Siehe Punkt 1.3.3.)
Natürlich können Sie Ihre Daten auch "manuell" in
eine Webseite integrieren - die dazu nötigen Kenntnisse vorausgesetzt.
Es geht aber auch einfacher, wenn Sie nämlich Ihre Daten bereits im
Gedcom-Format vorliegen haben, genügt ein entsprechendes Tool, welches
aus den Daten automatisch eine HTML-Seite generiert. Solche
Hilfsprogramme finden Sie unter Punkt 2.9.2 sowie auf dieser Seite:
http://www.genealogienetz.de/misc/software/gedcom/konver-d.html
Bei nachfolgenden Diensten im Netz bzw. Programmen brauchen Sie Ihre
Gedcom-Datei lediglich hochzuladen. Den daraus generierten Stammbaum
bzw. die Ahnentafel können Sie dann auch in Ihre eigene Homepage
einbinden.
http://www.humantree.de/ (deutsch)
http://phpgedview.sourceforge.net/ (deutsch)
http://poplar.sourceforge.net/ (englisch)
http://www.gencircles.com/globaltree/ (englisch)
http://worldconnect.rootsweb.com/cgi-bin/igmuser.cgi (englisch)
Es gibt mehrere Möglichkeiten Hilfe zu erhalten.
Zuerst sollten Sie prüfen, ob es (z. B. auf der Homepage des
Herstellers, oftmals auch als Textdatei im Lieferumfang des Programms)
eine eigene FAQ zum Programm gibt, mit dem Sie Schwierigkeiten haben.
Natürlich sollten Sie auch das (hoffentlich beiligende) Handbuch von
vorn bis hinten durchsehen. Sollten Sie dann immer noch nicht fündig
geworden sein, kann Ihnen bei speziellen Fragen/Problemen
wahrscheinlich der Hersteller/Programmierer am ehesten weiterhelfen.
Weitere Hilfe können Sie auch in Software-Foren erhalten:
http://www.ahnennetz.de/forum/viewforum.php?f=2
http://www.ahnenforschung.org/board.php?boardid=19&sid=
http://www.ahnen-und-wappen.de/progfor/index.html
Für den Erfahrungsaustausch, Genealogie-Programme betreffend, gibt es die Mailingliste "Gen-Programme":
http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
Für genealogische Fragen aus dem Computer-Bereich gibt es eine eigene Newsgroup:
soc.genealogy.computing
Für Anfragen in der Gruppe dsg benutzen Sie bitte das Schlüsselwort [Programm] im Betreff. (Siehe Punkt 1.3.3)
| Bei Fragen die sich auf Schwierigkeiten mit einer Software bzw. (mögliche) Programmfehler beziehen, sollten Sie neben den Angaben zum betreffenden Programm (z. B. Versionsnummer) auch immer Angaben über Ihr Computersystem und das verwendete Betriebssystem machen. |
Auf diese Frage führt oft der Wunsch, die Ahnentafel
oder den Stammbaum möglichst großflächig bzw. in möglichst einem Stück
aufs (große) Papier zu bringen, ohne dass dazu etliche kleinere
Einzelblätter zugeschnitten und miteinander verklebt werden müssen.
Machen Sie sich aber vorab Gedanken darüber, wozu und für wen der
Ausdruck überhaupt gedacht ist. Zur eigenen und bloßen Archivierung ist
ein großer Ausdruck nämlich eher ungeeignet, da er möglicherweise zu
unhandlich (wo und wie ablegen oder aufbewahren?), unübersichtlich und
vor allem aber auch schlecht erweiterbar bzw. korrigierbar ist. Bei
sich ändernden oder neuen Daten, müßten Sie den kompletten Ausdruck neu
anfertigen.
Prinzipiell läßt sich der großformatige Ausdruck mit
jedem Genealogie-Programm bewerkstelligen, sofern darüber ein passender
Drucker (z. B. Drucker für Endlospapier oder Plotter) angesteuert
werden kann. Ist kein geeigneter Drucker vorhanden, kann möglicherweise
eine Druckerei oder ein Copyshop weiterhelfen, wobei Sie die Datei am
besten im PDF-Format weitergeben sollten, um sicherzustellen, dass
selbige dort eingelesen werden kann.
Sollte das von Ihnen
verwendete Genealogie-Programm nicht Ihren Ansprüchen im Hinblick auf
die Druckmöglichkeiten genügen, dann denken Sie daran, dass es mittels
Gedcom (siehe Punkt 2.9.4) möglich ist, die Daten in ein anderes Programm zu übernehmen, um den Ausdruck dann von dort vorzunehmen.
Oft
kann es auch hilfreich sein, wenn man statt des größeren Papiers, einen
kleineren Ausdruck anstrebt. Das Programm Fineprint (http://www.context-gmbh.de/1_1_1_0_0_fineprint_dasprogramm.asp) erlaubt die zu druckenden Dokumente vor dem Ausdruck entsprechend anzupassen und zu verkleinern.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Nur so können Sie selbst von anderen Mitforschern gefunden werden (siehe Punkt 2.4.2) - gut möglich, dass Sie dabei an zusätzliche Informationen herankommen, weitere Verwandtschaft finden oder auch "nur" interessante Kontakte knüpfen können. Womöglich haben Sie selbst im Laufe Ihrer Recherchen von den veröffentlichten Daten anderer profitiert, wäre es da nicht fair, wenn Sie auch Ihren Beitrag dazu leisten?
Wenn Sie in einem genealogischen Verein (siehe Punkt 2.4.8)
sind, können Sie Ihre Daten beispielsweise der Vereinsdatenbank
hinzufügen. Ein guter Platz zur Veröffentlichung ist natürlich auch des
Internet, da Sie hiermit ein großes Publikum erreichen (siehe dazu Punkt 2.9.5). Geeignete Einrichtungen und Anlaufstellen dazu finden Sie unter den bei 2.4.2 und 2.4.3 aufgeführten Seiten.
| Postings die nur dem Zwecke der Namensveröffentlichung dienen, gehören nicht nach dsg, sondern in die eigens dafür vorgesehenen Newsgroups soc.genealogy.surnames.* (siehe dazu unter http://www.rootsweb.com/~surnames/). Falls Sie dagegen nach konkreten Namensträgern suchen, beachten Sie bitte die Punkte 2.4.1 und 2.4.3 |
Für genau diesen Zweck gibt es eine eigene Mailingliste:
http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/homepages-l
Sollten Sie schon bei Standesämtern recherchiert haben (siehe Punkt 2.2.4), sind Sie bereits selbst mit dem Datenschutz in Form des §61 PSTG in Berührung gekommen. Doch wie sieht es bei eigenen Daten-Veröffentlichungen, beispielsweise auf der eigenen Homepage, aus? Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, sollte folgende Punkte beachten:
Eine erste Anlaufstelle ist Ihre Bücherei vor Ort.
Dort kann man Ihnen gewiß Auskunft darüber geben, ob der gewünschte
Titel per Fernleihe erhältlich ist. Neben den bekannten
Online-Versandhäusern - z. B. http://www.amazon.de/ - können Sie nachfolgend angegebene Kataloge und Verzeichnisse durchsuchen.
Karlsruher Virtueller Katalog (KVK):
http://www.ubka.uni-karlsruhe.de/kvk.html
Bibliotheks-Verbund Bayern:
http://www-opac.bib-bvb.de/
Bibliotheksdienste im Internet und weltweites Bibliotheksverzeichnis:
http://www.bsz-bw.de/bibldienste/bibliotheken.html
Verlags- und Buchhandlsverzeichnis:
http://www.chemie.fu-berlin.de/outerspace/verlage.html
Zentrales Verzeichnis antiquarischer Bücher:
http://www.zvab.com/
Verzeichnis der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 17. Jahrhunderts:
http://www.vd17.de/
Ja. Da eine umfassende Auflistung hier den Rahmen sprengen würde, sei auf das Gesamtverzeichnis "Der Schlüssel" sowie auf Seite 385 ff. im "Taschenbuch für Familiengeschichtsforschung" verwiesen.
Zum "Schlüssel" siehe:
http://www.genealogienetz.de/reg/BRG/neumark/schlues9.htm
Ergänzungen, Anregungen, Verbesserungsvorschläge und Korrekturen werden gerne entgegengenommen.
Bedanken
möchte ich mich für selbiges bei Eric Dudler [ED], Guillaume Roelly
[GR], Dr. Gerd Schmerse [GS], Henning Böttcher [HB], Prof. Dr. Horst
Enzensberger [HE], Dr. Jim Eggert [JE], Josef Gietzen [JG], Margret
Ottner [MO], Oli Kai Paulus [OP] und Urs Janßen [UJ].
Letzte Änderung der FAQ: 2005-10-01 (Version 1.37)
© Christian Benz [CB], Christian.Benz@ahnenforschung-benz.de