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Computergenealogie
Magazin für Familienforschung


Ein Gemeinschaftsprojekt von:

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und

Ahnenforschung.Net - Das deutsche genealogische Webverzeichnis
Ahnenforschung.Net

 


Druckerfreundliche Version dieses Artikels

Internet-Ratgeber für Ahnenforscher
von Herbert Schmidt

Verlag SmartBooks Publishing AG, ISBN 3-908490-22-7, Preis: 39,00 DM

weitere Infos und Bestellung hier

Rez: Volker Neuhäuser

Wer durch den Titel die Erwartungshaltung hatte, hier ein Buch in den Händen zu halten, das detailliert darlegt, inwieweit das Internet für das Hobby Ahnenforschung hilfreich sein kann, wird enttäuscht sein.

Das 116 Seite starke Buch ist eine Sammlung von Links, die z.T. die Thematik Ahnenforschung direkt betreffen.

Doch der Reihe nach:
Das Buch gliedert sich in 9 Kapitel, von denen die Kapitel 2 - 4 die Themen Grundlagen (Was ist das Internet, wie ist es entstanden?), Software (Browser), Suchmaschinen behandelt. Diese Kapitel sind ausführlicher gehalten.

Kapitel 5-7 behandeln die Themen virtuelle Kataloge von Bibliotheken, Einstiegspunkte für Genealogen, URLs für diverse Zwecke.

In Kapitel 8 schließlich sind alle URLs noch mal in Kurzform (d.h. ohne weiteren Text) aufgelistet. Ein Anhang beschließt das Buch.

Einleitend zum Kapitel "Einstiegspunkte für Genealogen" erklärt der Autor alle beschriebenen Adressen im Zeitraum Januar - Mai 1998 sowie Juli - September 1999 getestet zu haben.

Wer nun erwartet, eine top-aktuelle Linksammlung vorzufinden, wird überrascht sein: Bereits bei den Suchmaschinen fällt auf, daß der Autor für die Suchmaschine Altavista die Adresse http://altavista.digital.com erwähnt, aber offenbar die Adresse http://altavista.de nicht kennt. Gleiches gilt für die Metasuchmaschine MetaGer, die nur unter der alten Adresse verzeichnet ist; http://www.metager.de ist dem Autor unbekannt.

Die Links bei den Suchmaschinen sind zu allgemein. So wird z.B. für die Suchmaschine Fireball erwähnt: "Diese Suchmaschine bietet auch speziell für Genealogie einen Link". Genannt wird aber nur die Adresse http://www.fireball.de. Diese Verfahrensweise findet sich häufiger im Buch.

Die mangelnde Aktualität zieht sich durch das ganze Buch hindurch.
Als besonders gravierend habe ich empfunden, daß der Autor als Deutschen Genealogie-Server die Adresse http://www.genealogy.com erwähnt. Diese Aussage ist nicht mehr richtig, da diese Adresse seit Anfang 1999 zu Broderbund gehört.

Das relative neue Bürgernetz von Erft (http://www.eics.com) findet Erwähnung als Einstiegsseite von Genealogy.net

Trotz der erwähnten Kritikpunkte habe ich auch einige Adressen gefunden, die ich bisher nicht kannte.

 


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