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Computergenealogie
Magazin für Familienforschung


Ein Gemeinschaftsprojekt von:

genealogy.net
Verein für Computergenealogie


und

Ahnenforschung.Net - Das deutsche genealogische Webverzeichnis
Ahnenforschung.Net

 

Druckerfreundliche Version dieses Artikels


Maximalkatalog für ein Genealogieprogramm

Pflichtenheft für ein Genealogie-Programm

I) Genealogische Sachverhalte:
hierbei handelt es sich um das eigentliche Pflichtenheft im engeren Sinne. (Der Kern) Die Punkte II) bis XIII) greifen zusätzliche Punkte auf, die nicht unmittelbar zu Punkt I) gehören. Für eine reale EDV-Lösung haben die Punkte II) bis XIII) jedoch ihre Bedeutung und Berechtigung.

II) Programm-Eingaben
III) Programm-Ausgaben
IV) Suche-Funktionen
V) Programm-Interna
VI) Programm-Funktionen
VII) Add-On's
VIII) Support
IX) Kosten
X) Betriebsysteme
XI) Hardware
XII) Irrtümer
XIII) Frechheiten (Ups, Entschuldigung!)

Dies ist die erste neue Entwurf, der die alte Version "Pflichtenheft" unter http://www.familienforschung-online.de/beitraege/beitrag7.html ersetzen soll. Zwecks Abgleich / Vergleich bleibt diese "alte Version" noch 6 weitere Monate im Netz stehen, um dann von dieser Version endgültig abgelöst zu werden. Verbesserungen, Ergänzungen, Anregungen, Kritik, ... sind erwünscht und werden für künftige Updates berücksichtigt.

Das Autorenteam 2000-01-01
letztes Update: Leer, 2000-01-04

I) Genealogische Sachverhalte

Erläuterung: 1., 2., ... stellen die Sachverhalte dar; a); b),.. die jeweils dazu geforderten Programmfunktionen

1. Eine Quelle kann für viele Personen/Familien und deren Daten relevant sein. Mehrfacheingaben führen zu erheblichem zeitlichen Mehraufwand. [Das gleiche gilt für Ortsnamen . Familien-, und Vornamen.]
a) Quellen dürfen nur einmal eingegeben werden. Alle anderen Bezüge auf diese Quelle müssen vom Programm verwaltet werden. [registerorientierte Verwaltungsstruktur !]

2. Namen: Johann Peter David Caspar Friedrich Maximilian Schohrmann, genannt Breiger. Schreibweise des Nachnamen auch: Schohmann Rufname: Maximiliam Kosename: Maxe Genannt-Nachname: Breiger
a) Rufname Maximilian wird in der Reihenfolge der Quellenangabe eingegeben.
b) Rufname kann kenntlich gemacht werden, um ihn von den anderen Vornamen unterscheiden zu können.
c) die Genannt-Nachnamen und Schreibweisen können eingegeben werden.
d) Suche nach David Breiger findet auch jenen "Maximilian Schohrmann".
e) Suche nach Maxe Schohmann findet ebenfalls "Maximilian Schohrmann".
f) Für alle Namen sind Feldlängen vorzusehen, die für alle in Frage kommenden Fälle ausreichend lang sind.
g) bei einer Suche ist oftmals die genaue Namensschreibweise unbekannt. Ein Leitnamensystem und bzw. Soundex-Verfahren hilft für diesen Fall.

3. Geburtsnamen und Heiratsnamen sind ja durchaus unterschiedlich, insbesondere bei der heutigen deutschen Gesetzgebung. Ein Auffinden einer Person in einer Datei kann sehr schwierig werden, wenn der Familienname, besonders auch bei Mehrfachehen nicht bekannt ist. z.B. Maria Müller, geb. Maier, gesch. Schmidt, gesch. Schulze, verh. Müller. Aber auch andere Namenstypen wie z.B. Lewinsky genannt von Manstein sind dokumentierbar.
a) Alle Familiennamen müssen getrennt zu verwalten und auszuwerten sein.
b) Die Suche allein nach Lewinsky findet auch jenen Lewinsky genannt von Manstein.
c) Die Suche allein nach Manstein findet auch jenen Lewinsky genannt von Manstein.

4. Familiennamen nach neuem Eherecht: Klaas-Herbert (Doppelvorname, Rufname Klaas) Wulf heiratet Monika Ihben und nimmt nach Eheschluß den Familiennamen Wulf-Ihben an. Die Ehefrau behält ihren Familiennamen. Der Sohn trägt den Familiennamen der Mutter.
a) Suche nach Klaas Wulf-Ihben findet Klaas-Herbert Wulf, verh. Wulf-Ihben.
b) Suche nach Klaas Wulf findet auch Klaas-Herbert Wulf, verh. Wulf-Ihben.
c) selbst die Suche nach Klaas Ihben ist erfolgreich und findet Klaas-Herbert Wulf-Ihben, geb. Wulf.

5. Patronymische Namensgebung: (Patronym) Johann Weken (Weeken) heiratet Trientje Gerdes Freese. Die Kinder dieses Paares heißen Weeke Johansen (Janssen), Gerd Janssen Freese und Siefer Johansen. Kusinen der Kinder heißen Siewa Hinrichs, Ziever Weerts und Cevia Behrends Saathoof (letztere lebt in den USA, ausgewandert)
a) es kann zwischen Nachnamen und Patronym [als Nachnamne-Ersatz] unterschieden werden. {sowohl in der Anzeige als auch im Druck}
b) Suche nach Trientje Johansen bzw. Trientje Janssen findet auch Trientje Gerdes Freese,-> dazu muß bei der Ehefrau der Verheirateten-Name Johansen hinterlegt werden können.
c) Suche nach Siefer findet auch die Siewa, Ziever, Cevia, Ziewer, Ziefer, Ziefa, ....
d) Suche nach Siefer Behrens findet auch Cevia Behrends Saathoof.
e) Suche nach Weke Jansen findet auch Weeke Johansen (Janssen). {das Programm löst b) bis e) u.a. durch ein Leitnamenkonzept und die Trennung zw. Namen/Patronym}
f) auf Wunsch werden alle ausgewanderten Personen angezeigt, ggf. ausgedruckt.

6. Ein Ahn ist Angehöriger des (Hoch)Adels heißt: Beatus Albert Ignatz von Tuilliers, Freiherr von Froberg, Comte de la Roche, Baron de St. Hyppolyte.
a) der Name kann vollständig und ohne Abkürzungen eingeben werden, Albert ist als Rufname kennzeichenbar.
b) die Suche nach Ignatz Tuilliers findet den Ahn genauso wie
c) die Suche nach Albert Baron de St. Hyppolyte.

7. 10 Frauen und Konkubinen von Karl dem Großen ; alle Filiationen und Konkubinen von Heinrich VIII.
a) sowohl eheliche als auch außereheliche, aber auch "unsichere" Verbindungen können dokumentiert und wiedergefunden werden.
b) auch Lebensgemeinschaften gleichgeschlechtlicher Partner können dokumentiert werden.
c) der Anwender soll selbst die Möglichkeit haben, neue Zusammenhänge zu definieren.
d) es sollten 20 Ehen pro Person möglich sein.

8. Taufpaten/Trauzeugen können wichtige Quellen zur Ermittlung von weitergehenden Zusammenhängen sein.
a) das Programm stellt die Verknüpfung zu den Taufpaten und Trauzeugen her.
b) ich benötige in Listenform die Zusammenstellung von Täufling, Eltern und Paten bzw. Trauzeugen.

9. Termin/Datumangaben sind in vielen Fällen Schätzungen oder mit anderen Unsicherheiten behaftet. Für jedes Datum/jeden Termin innerhalb der Familienverwaltung muss deshalb gelten:
a) Es muß möglich sein, Termine mit entsprechenden Hinweisen auf Unsicherheit (vor, nach, um, ab, zwischen,..) zu versehen.
b) Diese Kennzeichen sind vom eigentlichen Datum getrennt zu verwalten.
c) Auch Zeiträume [einschließlich Vermerk über Schätzung] können verwaltet werden.

10. Ortsangaben können mit Locator/Mercartor-Code versehen werden. Manchmal benötige ich auch eine Postleitzahlenangabe. In einigen Fällen wird zur Ortsangabe zusätzlich Straßenname und Hausnummer genannt. Ortsangaben sind in vielen Fällen nicht genau bekannt. Für jede Ortsangabe innerhalb der Familienverwaltung muss deshalb gelten:
a) Es muß möglich sein, Orte mit entsprechenden Hinweisen auf Unsicherheit (wahrscheinlich, vermutlich, in der Nähe von, im Raum, in der Region,...) zu versehen.
b) Diese Kennzeichen von der eigentlichen Ortsangabe getrennt verwaltet werden.
c) zusätzlich zum Ort kann Straßenname und Hausnummer verwaltet werden. Eine Suche nach Straßenname und Hausnummer ist möglich.
d) Auch Ortsräume: Regionen, Kreise, Kirchspiele [einschließlich Vermerk über Schätzung] können verwaltet werden.
e) bei einer Suche ist oftmals die genaue Ortsschreibweise unbekannt. Ein Leitnamensystem und bzw. Soundex-Verfahren hilft für diesen Fall.
f) Ortsangaben können mittels Locator/Mercartor-Code - Suche gefunden werden.
g) ein Postleitzahlenprogramm kann aufgerufen werden.

11. Zwischen geboren, lebend geboren, aber sogleich gestorben: *+ u. einer Totgeburt +* wird streng unterschieden.
a) neben geboren * kann lebend geboren, aber sogleich gestorben: *+ sowie eine Totgeburt +* getrennt voneinander verwaltet werden.
b) es kann bei Suche nach *, *+ bzw. +* unterschieden werden.

12. Angaben zu Religionen, Sekten etc. sind für den Genealogen wesentliche Daten. Da es eine Vielzahl derartiger Gemeinschaften gibt, ist es wichtig, die Erfassung genügend flexibel zu gestalten.
a) jede denkbare Religion/Religions-Gemeinschaft/Sekte ist zu erfassen.

13. Erfassung der Konfirmation, Firmung, Erst-Kommunion:
a) ich will diese Ereignisse getrennt verwalten und auswerten können!
b) alle Personen werden ausgeben/angezeigt, zu denen ein Konfirmationsdatum vorhanden ist.
c) alle Personen werden ausgeben/angezeigt, zu denen ein Firmungsdatum vorhanden ist.
d) alle Personen werden ausgeben/angezeigt, zu denen ein Kommunionsdatum vorhanden ist.
e) alle Personen ausgeben, bei denen noch kein Konfirmations/Firmungs-/Kommunionsdatum eingetragen worden ist.

14. einige Vorfahren haben ihre Konfession gewechselt.
a) Konversion mit Angabe der neuen Konfession und des Zeitpunktes und Ortes sind möglich.

15. Verlobung , standesamtliche und kirchliche Trauung sind bekannt.
a) alle 3 Ereignisse will ich getrennt verwalten können.
b) die Suche nach einer Verlobung am __.__.1925 führt ggf. zum Sucherfolg.

16. Einige Familienmitglieder sind gefallen oder nach Kriegshandlungen vermißt.
a) neben gestorben + kann gefallen X oder vermißt (X) getrennt voneinander verwaltet werden.
b) es kann bei Suche nach +, X bzw. (X) unterschieden werden.

17. Vom Ahn V sind 6 Berufe nachgewiesen, u.a. als 4. Beruf: Küster. Quellen, Diplome, Ernennungen bzw. Urkunden sind alle noch vorhanden bzw. nachweisbar.
a) alle Berufe können dokumentiert werden, die Quellen, Urkunden, Diplome, Ernennungen können eingescannt werden.
b) die Suche nach/Ausgabe von Personen mit dem Beruf Küster listet auf jeden Fall auch Ahn C auf.
c) Leitwertsystem für Berufe

18. Einige Vorfahren haben Ehrenämter ausgeübt.
a) Ehrenämter können mit Angabe von Ort u. Zeitraum betreffenden Personen zugeordnet werden.

19. Ich möchte unbedingt Krankheiten und Todesursachen verwalten; dabei den Datenschutz beachten.
a) zu einer Person können mehrere Krankheiten unabhängig voneinander dokumentiert werden.
b) bei jeder Krankheit einer Person können beliebig lange Quellentexte eingefügt werden.
c) Bilddokumente können ggf. hinterlegt werden, der Ausdruck der Bilddokumente kann ggf. unterdrückt werden.
d) aus Datenschutzgründen kann die Ausgabe von Krankheiten und Todesursachen ganz bzw. wahlweise ab einem bestimmten Zeitpunkt XXXX unterdrückt werden.

20. Es mir wichtig, die Teilnahme am Abendmahl zu dokumentieren. (Kommunikanten-Listen)
a) das Programm richtet die Eigenschaft : "Teilnahme am Abendmahl" / "war Kommunikant" ein.
b) Datum, Ort, Quelle können bei der teilnehmenden Person hinterlegt werden.

21. Ich habe einen Familienverband / eine Ortschaft vollständig erfaßt.
a) ein Ortsfamilien-/ Ortssippenbuch kann nach unterschiedlichen Sortierkriterien ausgegeben werden.
b) ein alphabetische Liste aller Personen kann gedruckt werden.
c) von jeder beliebigen Person meiner Wahl erhalte ich eine AT / AL (Kekule-benummert).
d) von jeder beliebigen Person meiner Wahl erhalte ich Nachfahrenlisten nach verschiedenen Benummerungssystemen.
e) die Anzahl der erfaßten Personen/Familien sowie nicht verknüpfte Personen werden angezeigt.
f) Selektion aller Personen mit einer bestimmten Eigenschaft, z.B. alle Personen mit dem Beruf "Schmied"; alle Personen mit der Todesursache "Altersschwäche" usw. ...

22. In der Ahnenschaft / Nachfahrenschaft gibt es Verwandtenheiraten (Implex).
a) die AT wird vollständig angezeigt, ich kann erkennen, ob ein Ahn weitere AT-Plätze belegt.
b) AT-Implex-Bereiche sind von unbekannten AT-Bereichen eindeutig zu unterscheiden.
c) ich kann am Bildschirm an eine bestimmte Position der AT springen und von dort aus weiter wandern.
d) ich erhalte eine Liste derjenigen Ahneltern, von denen 2 oder mehr Kinder zu den Ahnen des Probanden gehören (Ahnenplatznummern nach Kekule).
e) das Programm berechnet den Verwandtschaftsgrad zwischen 2 beliebigen Personen.

23. Um verwandtschaftliche Beziehungen darstellen zu können, ist es vorteilhaft, auf graphische Darstellungen zurückgreifen zu können.
a) Vor - und Nachfahrentafeln sollen am Bildschirm wie auch im Ausdruck darstellbar sein.
b) Die Bildschirmdarstellung ermöglicht einen Check, ob eine Tafel korrekt ist und die gewünschte Darstellung bringt.

24. Ich will ein Pfarramt aufsuchen und Nachforschungen anstellen. Die Pfarrstelle verwaltet mehrere Orte.
a) mein Programm listet alle Personen dieses Kirchspiels auf, für die die Geburts, Tauf-, Heirats- oder Stebedaten unbekannt bzw. unsicher bzw. vorläufig geschätzt sind.

25. Spitzenahnenlisten haben ihren Wert, weil ich die frühesten bekannten Vorfahren zwecks weiterer Forschungen brauche.
a) Spitzenahnenlisten sind grundsätzlich für eine beliebigen Personen auszugeben.
b) daneben ist eine Spitzenahnenliste für den gesamten Forschungsbereich möglich.

26. Um Zusammenhänge besser übersehen zu können, ist es oft zweckmäßig, andere Ereignisse im Umfeld z.B. einer Heirat zu kennen. Dazu sind Listen mit bereits gespeicherten Datumsangaben hilfreich. Solche Listen helfen aber auch z.B. die Geburtstage der Verwandtschaft in den nächsten vier Wochen oder familiäre Gedenktage in Erinnerung zu rufen.
a) Es sind Listen vorzusehen, die Ereignisse, z.B. Geburten, Verlobungen, Heiraten, Todestage darstellen.
b) Solche Listen sind für Lebende und für alle erfaßten/bereits verstorbenen Personen zu erstellen.

27. Ich möchte am Datenaustausch mit anderen Forschern teilnehmen. Die Verwendung fremder, aber relevanter Daten ist oft zur Vermeidung unnötiger Schreibarbeit zweckmäßig und wünschenswert.
a) Export und Import von Daten nach dem GEDCOM-Standard ist möglich.
b) ich kann diese Daten vor der Übernahme in meinen Bestand redaktionell bearbeiten/nacharbeiten.
c) Aktion Forscherkontakte FOKO wird unterstützt.

28. Die Mitgliedsvereine der DAGV geben in gewissen Intervallen Disketten heraus, die mit den Programmen von Herrn Kaiserswerth auswertbar sind, was aber gelegentlich sehr mühsam ist, da ein direkter Bezug zu den eigenen Daten nicht herstellbar ist.
a) Eine Auswertung von DAGV-Disketten sollte möglich sein und zwar so, daß die eigenen Daten direkt in Relation zu den Daten auf der DAGV-Diskette gesetzt werden können. z.B. Suche nach dem Namen Landsknecht und dann Angabe der in beiden Dateien vorhandenen Einträge zu diesem Namen.

29. Eine Textrecherche in allen Textfeldern ist möglich.

30. Plausibilität der eingegebene Daten: aus Versehen wird * 1790 + 1710 eingetragen.
a) Programm meldet diesen Fehler .
b) weitere Plausibilitätskriterien sind verfügbar: Alter Mutter bei Kindgeburt, dito Vater, begraben vor gestorben,...

31. Leitwertkonzept für Nach-/Vornamen, Orte, Berufe, Titel, Krankheiten,.. löst u.a. das Schreibweisen-Problem!

32. Bürgerorte in der Schweiz, in Süddeutschland und in der ehemaligen Donau-Monarchie können adäquat verwaltet werden.

33. Flucht-/Wanderwege können dokumentiert werden [Bsp. Hugenotten].

34. alle regionalen Besonderheiten und Belange können ordnungsgemäß erfaßt werden.

35. neue genealogische Sachverhalte werden in das Programm integriert.

36. eine Verwaltung/Datei wird integriert für:
a) Familienerbstücke
b) Fotografien und deren Negative
 
 

II) Programm-Eingaben

1. 32 Vornamen, verschiedene Nachnamentypen, 21 Kinder, 20 Ehen, Anz. Personen und Familien nur durch FP-Kapazität begrenzt.

2. Bedienung (Oberfläche).

3. Suchefunktionen interaktiv am Bildschirm.

4. relationale Darstellung der Familienverhältnisse am Bildschirm.

5. Handbücher / Anleitung.

6. jeder Fakt ist punktuell dokumentierbar.

7. die summarische Ablage genealogischer Info's (insbesondere Quellen) unter einem Feld "Bemerkung" ist zu ächten.

8. Datenfeld-Missbrauch mangels fehlender Funktionalität ist verboten.

9. GEDCOM-Import:
a)jede Info kann datentechnisch korrekt in das Prg. eingefügt werden
b) automatische Zusammenführung ?
c) automatischer Abgleich von 2 Datensätzen ??
d) automatisches Löschen von Dubletten ??? !
(letztere 3 Punkte halte ich, W. Meyer, für problematisch)

III) Programm-Ausgaben

1. generell : als .RTF; .TeX, PostScript, ... um endlich vom Problem der Druckertreiber loszukommen.

2. optional im HTML-Format für Internet [nicht zwingend notwendig, da bereits viele Programme existieren, die aus obigen Formaten HTML-Formate erzeugen].

3. Datenschutz:
a) alle Datums-Ausgaben nach dem Jahr XXXX werden auf das Jahr reduziert.
b) oder alle Pers./Fam. mit Datenangaben nach XXXX werden nicht ausgegeben.

4. alle Ausdrucke enthalten ggf. Hinweise auf die benutzten Quellen.

5. Personenstammblatt.

6. Familienstammblatt.

7. Druck als AT, AL, NFT, NFL, OFB, NF gemäß DGB, ....

8. Sortierung der Ausgabe mittels
a) phonetischem Alphabet
b) Leitnamen-Verknüpfung

9. Übersichtslisten , u.a.
a) Quelle -> Person
b) Quelle -> Familie
c) usw. ....

10. forschungsvorbereitende Listen.

11. GEDCOM - Export (unter Beachtung des Datenschutzes: s.o.).

12. eine Reihe von Genealogen wünscht, selbst Auswertungen für eigene Zwecke formulieren zu können.
a) Um dies zu ermöglichen. muß eine entsprechende Möglichkeit im Programm vorgesehen sein oder die Datenbank(en) des Programms müssen für den Genealogen in einem allgemein verfügbaren Datenbankformat vorliegen z.B. im DBF-Format.
b) Nicht zugängliche Datenbanken sind hier abzulehnen.

13. Der Genealoge soll seine Geldbörse so wenig wie möglich strapazieren.
a) vor dem Ausdruck von Tafeln, Listen etc. ist es möglich, die Auswertungen am Bildschirm zu bewerten.
b) jede Ausgabe/Ausgabeform ist auf folgenden Medien möglich: Bildschirm, Drucker oder Datei.

IV) Suche-Funktionen

1. bei der Suche kann zwischen *, +* unterschieden werden.

2. bei der Suche kann zwischen +, X, (X) unterschieden werden.

3. ich finde alle Personen, die zw. XXXX und YYYY ausgewandert sind.

4. bei der Suche werden Vornamensvarianten (andere Schreibwiesen) berücksichtigt.

5. bei der Suche werden Geburts-Name, Alias-Namen, Genannt-Namen, Verheirateten-Name, Patronym, Familiennamen-Schreibweisen usw. gleichermassen berücksichtigt.

6. bei der Suche nach Orten werden Schreibweisenvarianten berücksichtigt.

7. bei der Suche nach Orten können Regionen (mehrere Orte) als Auswahlkriterium dienen.
V) Programm-Interna

1. registerorientierte Datenstruktur.

2. "herunterbrechen" der Information in kleinstmögliche Datensegmente.

3. Leitwertkonzept für Nach-/Vornamen, Orte, Berufe, Titel, Krankheiten,..

4. Orte können Regionen zugeordnet werden.

5. die Datenstruktur kann ergänzt werden, wenn es der Sachverhalt erfordert.

VI) Programm-Funktionen

1. sichere und sehr einfach zu handhabende Datensicherungsfunktion.

2. Implex in AT/AL und NFT/NFL kann wahlweise
a) unterdrückt
oder
angezeigt werden.
b) Insbesondere bei AL ist dies wichtig, weil man sonst für einen fehlenden AT-Sektor nicht entscheiden kann,
ob er noch erforscht werden muss oder
ob er als "Verlust"-Sektor der Nichtanzeige/Ausgabe "zum Opfer" gefallen ist.

3. Plausibilitätskontrollen:
a) während der Eingabe .... und
b) zusätzlich auf Benutzer-Verlangen

4. "Anbieten" von Dubletten

5. theoretische Genealogie:
a) Erforschtheitsgrad einer AT
b) Implex einer AT
c) Verwandtschaftsgrade für Ahn-Proband für 2 beliebig gewählte Personen

6. Statistiken

VII) Add-On's

1. Ein Kalender im Sinne von Grotefend ist oft zur Feststellung eines Kalenderdatums erforderlich.
a) Ein Kalender kann vom Familienprogramm aus aufgerufen werden, der mindestens den Julianischen und den Gregorianischen Kalender abdeckt.
b) der Kalender muß die Namenspatrone, kirchliche und andere Feiertage enthalten.

2. Ein historisches Wörterbuch hilft, alte Ausdrücke und Bezeichnungen zu verstehen.
a) ein historisches Wörterbuch kann vom Familienprogramm aus aufgerufen werden.
b) Suchefunktionen werden vom historischen Wörterbuch zur Verfügung gestellt.

3. Ein historisches Ortsverzeichnis kann online eingesehen werden.

VIII) Support
1. Support-Liste via Internet.

2. Hersteller/ Support-Liste ist via Fax/E-Mail/Snail-Mail erreichbar.

3. die gesamten System-/Programmeinstellungen können gespeichert werden. Für den Support können diese Einstellungen via Diskette/E-Mail/ Papierausdruck zwecks Fehlerdiagnose versandt werden.

4. eine sogenannte "Black-Box" speichert die letzten ?1000? Eingabeoperationen samt Programm-Reaktionen. Im Falle eines Prg-Absturzes kann der Inhalt der Black-Box zwecks Analyse via Diskette/E-Mail/Papier versandt werden.

5. die User werden auf der Programm-Home-Page über neue Versionen informiert.

6. neue Versionen können ohne Lizenzgebühren kostenfrei geladen werden (lediglich die On-Line-Kosten Internet gehen zu Lasten des Users).

IX) Kosten

1. Kosten für Programm.

2. Kosten für Updates.

3. Kosten für Handbuch / Bedienungsanleitung.

4. Kosten für Support.

X) Betriebsysteme

1. das Programm sollte an kein Betriebsystem gebunden sein. · m.a.W.: das Programm läuft unter ... Windows2000, Linux, BeOS, UNIX, Mac, ...

XI) Hardware

1. ab Pentium.

2. >= 64 MB RAM.

3. Festplatten sind so groß, gegenüber Windows2000 wird sich der Bedarf des Genealogie-Programms wie ein "Fliegenklecks" ausnehmen

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Es folgen, unnummerierte Punkte: zum einen nicht "ganz so ernst" gemeint, zum anderen aber durchaus "aus der Realität vergangener Tage" entlehnt! · Es kann nicht schaden, sich diese Punkte einmal durchzulesen. · Sie wollen bitte den diese Zeilen innewohnenden Sarkasmus/Zynismus nicht persönlich nehmen. vorweg: traurig, aber leider immer wieder wahr: - ein Software-Entwickler darf nicht erwarten, dass Sie seine User Handbücher, FAQ's [Frequently Asked Questions: Liste mit häufig gestellten Fragen und dazu vom Hersteller empfohlene Lösungen zur Problembehebung] und Online-Hilfen zu Rate ziehen, bevor Sie sich hilfesuchend an ihn wenden!! erstaunlich, nicht wahr?

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XII) Irrtümer

durch Datenfeldmissbrauch löse ich mein Eingabeproblem · mit dem Kauf des Programmes erwerbe ich auch gleich meine Familiendaten · das Programm prüft / kontrolliert die "Datenqualität" · ein User kann nicht generell Betreuung rund um die Uhr, insbesondere nachts um 1 Uhr 30, erwarten · ein Genealogie-Programm kann niemals so ">>>einfach<<<" wie ein · Adress-Verwaltungsprogramm werden! oder mit Einstein formuliert: · "Alles sollte so einfach wie möglich gemacht werden, aber nicht einfacher!" · in die Hardware will ich kräftig investieren, die Software will ich dann für lau, quasi als Zugabe umsonst · der "Einsatzwille" des Programm-Autors / des Support-Teams ist unendlich und umfaßt natürlich auch Probleme beim Umgang mit der Hardware und den übrigen Software-Produkten. - Der viel gepriesene "Einsatzwille" erspart auch gleich die VHS-Kurse: - "Einführung in die Bedienung meines PC" · "Einführung in die Genealogie", da ich gerade keine Lust habe, PC-Handbücher sowie das ##Taschenbuch für Familiengeschichtsforschung## und andere gute genealogische Standardwerke durchzuarbeiten. · nur ich allein kann beurteilen, wie eine gute Bedienoberfläche, gute Ausdrucke auszusehen haben, also Programmhersteller "mache sofort...". Dies wird dann gern unter "Umsetzung von Kundenwünschen" gepriesen. Aber Achtung:(wieder sehr ernst gemeint!) Neue genealogische Sachverhalte werden dagegen sinnvoll in das Programm integriert. Das ist Ehrensache und soll vor Datenfeldmissbrauch schützen.

XIII) Frechheiten (Ups, Entschuldigung!)

weil **ich** gerade nicht mit dem Programm / PC zurecht komme, schimpfe ich... nicht erst mit dem Programm-Autor/Support-Team, sondern möglichst in allen verbreiteten genealogischen Zeitschriften ... und blamiere mich dadurch hoffentlich selbst

##Taschenbuch für Familiengeschichtsforschung## Ribbe/Henning: Taschenbuch für Familiengeschichtsforschung, 11. Auflg., Verlag Degener, Neustadt/Aisch 1995

Ideen und Anregungen von folgenden Personen wurden eingearbeitet:

Ingo Herbst, München
Helmut Schindler, Sachsenheim
Michael Stark, Bergheim 


Erstveröffentlichung !

 


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Team Ahnenforschung.net